Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

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18. August 2019 Fokus - wie wir uns besser konzentrieren können

Fokus - wie wir uns besser konzentrieren können

Fokus - wie wir uns besser konzentrieren können

Die Begriffe „Konzentration“ und "Fokussierung" werden in der Psychologie nicht ganz einheitlich verwendet. Aber alle Forscher sind sich darüber einig, dass es bei Konzentration und Fokussierung immer die Abschirmung gegen störende Reize geht, um eine Aufgabe eben "konzentriert" zu Ende zu bringen. Aber wie schaffe ich das konkret?

Annika zählt dazu 7 Punkte auf, die für sie wichtig sind, wenn es um unsere Konzentrationsfähigkeit geht:

▶️Ruhe: Wieviel bzw. welcher Lärm etc. umgibt mich?
▶️Umgebung: Werde ich abgelenkt? Wovon? Störreize?
▶️Charakter: Lasse ich mich leicht ablenken? Oder bin ich ein hibbeliger Typ? Oder schwer zu begeistern? ADHS?
▶️Durchhaltevermögen: Wieviel "Biss" besitze ich?
▶️Motivation: Wie sehr reizt mich die Aufgabe?
▶️Ziel: Ist das Ziel eher intrinsisch, also selbst gewählt oder extrinsisch, also fremdgesteuert? Wie mache ich es zu meinem Ziel? "Wer das Wozu kennt, erträgt das Wie!"
▶️Fokus: Was ist mein Inhalt? Worauf genau will ich mich konzentrieren?
Diese 7 Punkte kann man wie eine Checkliste benutzen, wenn man sich auf etwas konzentrieren muss oder möchte.

Michael berichtet von den drei großen Aufmerksamkeits-Systemen in unserem Gehirn, die für Konzentration zuständig sind:

▶️„Ich bin wach und aufnahmebereit!“ - Das Alerting-System
Es bereitet den Körper darauf vor, Informationen aufzunehmen und Warnsignale frühzeitig auszumachen.

▶️„Was geht hier ab?!“- Das Orientierungs-System
Es organisiert alle Informationen, die über unsere Sinneskanäle auf uns einströmen und bewertet sie nach Herkunft und Wichtigkeit.

▶️„Eines nach dem Anderen!“ - Das Exekutive System
Es soll Ablenkendes bewusst ausblenden und so die Aufmerksamkeit fokussiert lenken.

Das bedeutet, dass wir - bevor wir uns an eine Aufgabe oder Herausforderung heranmachen - erst einmal all die oben genannten Punkte checken sollten. Dann können wir uns konzentriert an den Kuchen, die Steuererklärung oder die Prüfungsvorbereitung machen. Noch besser funktioniert es, wenn wir vorher genau durchdenken, wie wir genau vorgehen wollen, also einen Plan erstellen. Und vorbereiten - egal ob es die Zutaten für den besagten Kuchen, die Unterlagen für die Steuererklärung oder die Bücher für die Prüfung sind: Wer so vorarbeitet, kann sich besser konzentrieren. Und verschwendet weniger Zeit, Nerven und Energie. Gutes Gelingen!

Resilienz - wie stärke ich die Widerstandskraft meiner Seele ?

Resilienz - wie stärke ich meine psychische Widerstandskraft?
Die einen kommen besser mit Streß, Krisen und Herausforderungen zurecht, anderen fehlt ein "psychisches Immunsystem". Woran liegt das? Die Psychologin Emmy Werner hat dafür den Begriff "Resilienz" in die Psychologie eingeführt. Sie begleitete in den 50er Jahren auf der hawaiianischen Insel Kauai rund 700 Jungen und Mädchen über 40 Jahre lang. Dabei stellte sich heraus, dass ein Drittel der Kinder es schafften, trotz eines erhöhten Entwicklungsrisikos (Armut, Krankheit, schwieriges Elternhaus, schwere Geburt, usw.) zu erfolgreichen und gesunden Erwachsenen heranzuwachsen. Diese Kinder hatten im Vergleich zu ihren Altersgenossen, die in die Kriminalität und in den Drogensumpf abrutschten, die sogenannte "Resilienz", also eine innere Widerstandskraft.

Wir sprechen heute in der Sendung über die sieben Faktoren, die die innere Widerstandskraft stärken können.

Faktor 1: Akzeptiere Veränderungen und erkenne, wann Du tatsächlich auch mal keine Lösung für ein Problem finden kannst.

Faktor 2: Nimm die guten Dinge in Deinem Leben bewusster wahr. Schreibe z.B. ein "Glückstagebuch".

Faktor 3: Vertraue Dir selbst, dass Du Situationen gut bewältigen kannst. Bau auf Deinen Erfolgen auf.

Faktor 4: Nimm Dich selbst positiver wahr und werde Dir Deiner Fähigkeiten bewusst. Erkenne also Deinen Selbstwert.

Faktor 5: Versuche weitestgehend die Kontrolle über Dein Leben zu behalten und sei überzeugt, dass Du kein Opfer bist - dem Schicksal also nicht einfach nur hilflos ausgeliefert -, sondern dass Du Situationen beeinflussen und steuern kannst.

Faktor 6: Vertraue Deinen Fähigkeiten und stelle Dich immer wieder neuen Herausforderungen, um Deine "Selbstwirksamkeitserwartung" immer weiter entwickeln zu können. Wachse an den Aufgaben und betrachte Streß auch mal als Motivator.

Faktor 7: Pflege Deine Freundschaften und habe zu mindestens einem Mensch eine sichere Bindung, der Dir auch in Notzeiten bedingungslos zur Seite stehen kann.

Klar, dass man nicht dauernd an allen Punkten arbeiten kann, umso ein bisschen tougher und selbstbewußter mit dem Leben klarzukommen. Ausserdem beeinflussen sich diese 7 Faktoren gegenseitig, sind einem ständigen Wandel unterworfen. Also versuche am besten, Dir immer mal wieder einen dieser Punkte bewusst zu machen und ihn besonders in Deinem Leben zu beachten. Grundsätzlich könntest Du Dir folgendes vornehmen: Pflege Deine Freundschaften, stelle Dich immer wieder neuen Situationen, feiere Deine Erfolge, lobe Dich selbst und werde Dir klar, was in Deinem Leben wirklich gut läuft. Das bereitet Dir nicht nur Freude, sondern stärkt auch Dein Immunsystem und Deine Psyche!

Ikigai - oder der Sinn des Lebens

IKIGAI - Was macht mein Leben lebenswert?
Anime, Sushi, Samuraiwerte, Zen, Sake oder scharfer Shogunmix zum Knabbern: Vieles aus Japan kennen wir längst und ist schon lange in unserem Alltag angekommen. Wir beide waren öfter in Japan und sind fasziniert von diesem uns so Fremden. Nun ist Michael durch Zufall im Internet auf den japanischen Begriff "Ikigai", wörtlich übersetzt "Lebenswert", gestoßen. Und genau darum geht es in diesem Podcast: Was macht das Leben für Dich lebenswert und warum lohnt es sich für Dich, am Morgen aufzustehen?

Die Philosophie des Ikigai setzt sich aus vier verschiedenen Themenbereichen zusammen. Diese kannst Du Dir als ringförmig angeordnete Kreise vorstellen. Dort, wo die vier Kreise eine Schnittmenge bilden, soll sich der Weg zu Deinem persönlichen Ikigai befinden. Wichtig: Ikigai ist absolut individuell, genauso individuell wie die eigenen Talente und Stärken sind. Oft sind diese gar nicht so auf den ersten Blick zu entdecken, dafür sollte man sich Zeit nehmen und die folgenden Fragen sich selbst immer wieder einmal stellen:
1. Thema: Was liebst Du, was tust Du gerne?

2. Thema: Was kannst Du der Welt geben?

3. Thema: Womit kannst Du Geld verdienen?

4. Thema: Worin bist Du gut und talentiert?

▶️Was genau bedeuten diese Fragen?

▶️Wie paßt ein japanisches Denkmodell in unseren westlichen Alltag?

▶️Was bringt mir persönlich Ikigai? Was soll ich damit anfangen?

▶️Denke öfter über die vier zentralen Fragen nach, bespreche sie mit Menschen, die Dir wohl gesonnen sind und notiere Dir die Antworten. Sie können Dir den Weg zu mehr Lebenszufriedenheit zeigen.

Für uns beide sind diese Lebensfragen wichtig: Wir stellen sie in unseren Beratungen immer ziemlich am Anfang. Die Antworten zeigen, wofür jeder einzelne brennt, was die Passion ist und wo er sich unzufrieden fühlt. Worum sollte sich mein Leben drehen? Was macht mein Berufsleben attraktiv bzw. wie kann ich mein Berufsleben attraktiver gestalten - wenn ich nämlich weiß, wo meine Stärken und Talente liegen.

Als Therapeut hat sich Michael natürlich auch mit Freud, Adler und dem eher unbekannten Dritten im Bunde, dem Wiener Psychiater, Neurologen und Therapeuten Viktor E. Frankl, beschäftigt. Auch dieser hat den Patienten in seiner "Logotherapie" immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. Er war überzeugt, dass: "Wer ein Wozu hat, erträgt jedes Wie".

Motivation Teil 2 - Sich selbst pushen

Wir sind sooo happy: Wir haben so viele tolle Mails von Euch halten - und so viele Fragen zu unserer letzten Sendung über Motivation/Durchhalten!! Also geht's prompt in die zweite Runde: Es geht um Motivation und das Selbstpushen. Wie komme ich überhaupt in Gang? Wie kann ich mich selbst auf mein Ziel hin motivieren und pushen? Welche Psycho-Tipps gibt's dafür?

▶️Bevor Du Dich um Deine Motivation kümmerst, solltest Du erst einmal verstehen, warum Du überhaupt etwas machen willst oder überhaupt ein Ziel finden willst. Dazu lernst Du in dieser Folge die Bedürfnishierachie von Abraham Maslow kennen.

▶️Warum ist es gerade bei langweiligem Prüfungsstoff wichtig, auch ein uninteressantes Thema interessant zu machen?

▶️Versuche, an jede neue Tätigkeit mit Neugierde heranzugehen, damit die Motivation in Dir steigt.

▶️Was versteht man unter "WOOP"?

▶️Warum ist der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung bei jeder Tätigkeit wichtig?

▶️Wann solltest Du Dich fragen, ob Dein Ziel wirklich das Richtige ist?

▶️Wie kommst Du am leichtesten ins "Tun"?

▶️Wie kannst Du eine angstauslösende Tätigkeit in kleine Teile verwandeln?

▶️Was kann ich gegen "Aufschieberitis" (Prokrastenie) tun?

▶️Was ist der "Hawthorne-Effekt" und was hat der mit Pushen zu tun?

▶️Brauche ich unbedingt Zeitdruck, um in Gange zu kommen?

Egal was Du tust: versuche, es mit Sinn anzureichern. Hole Dir Mitstreiter, damit Ihr euch gegenseitig motivieren und stützen könnt. Und halte Dir immer wieder das große Ziel vor Augen, das Du aber nur durch kleine Etappensiege erreichen kannst. Mach Dir einen Zeitplan, entwickle Rituale und vor allem finde Details, die Dir richtig Spaß machen. Wir wünschen Dir viel Erfolg dabei!!! Und natürlich freuen wir uns wieder über Deinen Kommentar, Deine Bewertung und Dein Weiterempfehlen auf iTunes, YouTube und Co.

Passend zur Folge 60: MOTIVATION!

60 Folgen "Psychologen beim Frühstück"! Vielen Dank für 60mal Zuhören, Kommentieren - und was für tolle Kommentare!!! - und uns die Treue halten. DANKE, Ihr Lieben! Das motiviert uns unglaublich für die nächsten 60 Folgen…

Zuerst bedanken wir uns ganz herzlich bei Nati für die herrlichen Bilder zu unseren Folgen! Mit Humor, Herz, aber auch einer Prise Ironie begeistert sie uns jede Woche aufs Neue!

Maik hat uns geschrieben: "Ich trainiere für den Iron Man. Wie kann ich mich über die 50 Wochen Trainingszeit immer wieder neu motivieren?" Die Frage nach dem Durchhalten und dem Fokus auf eine Sache fanden wir super! Die Mail von Maik ist also unser Aufhänger für diese Folge. Dank, Maik!

▶️Ihr erfahrt, wie wichtig POSITIV formulierte Ziele für das Durchhalten sind. Nur weil man etwas erreichen muss, was einen noch nicht einmal begeistert, funktioniert's auch nicht unbedingt…

▶️Was passiert beim Vorstellen eines zu erreichenden Zieles (Visualisierung) in unserer Psyche?

▶️Wie kannst Du Selbsblockaden auflösen, die Du aufgrund von negativen Gedanken hast?

▶️Du hast einfach keine Energie, um weiter zu lernen, üben oder trainieren. Wie kommst Du aus diesem Tal heraus?

▶️Du kannst Dich einfach nicht mehr konzentrieren, bist nicht mehr auf Dein Ziel fokussiert und lässt Dich zu leicht ablenken. Was kannst Du tun?

▶️Wie wichtig ist mentale Stärke?

▶️Wie notwendig sind Etappensiege? Und Entspannungsoasen?

▶️Wie wichtig ist ein Plan?

Annika hat einen Lieblingsspruch von Shakespeare: "Lust verkürzt den Weg". Also ohne Passion oder Begeisterung läuft gar nichts. Wenn Du Dir also etwas vorgenommen und ein Ziel hast, dann denke immer an diesen Spruch und versuche möglichst, Dich immer wieder auf das Ziel zu freuen, Etappensiege zu genießen und eben auch Spaß an der Sache zu haben. Vielleicht helfen dabei einige Zitate, z.B. von Winston Churchill: "Erfolg bedeutet von Fehler zu Fehler zu gehen ohne seine Begeisterung zu verlieren." Oder von Ralph Waldo Emerson: "Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind." Was immer Ihr Euch auch vornehmt: viel Erfolg! Wir drücken Euch die Daumen…

Nähe und Distanz

In dieser Folge geht es um den Wechsel zwischen psychologischer Nähe und Distanz, nicht nur in Beziehungen, sondern auch in Berufen wie z.B. im Pflegedienst, Krankenhaus oder in der Therapie. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle! Wir klären u.a. folgende Fragen:

▶️Wie kommt es, dass einige Menschen mehr Nähe, andere mehr Distanz benötigen?
▶️Wie entsteht die Angst vor zuviel Nähe oder zuviel Distanz?
▶️Wie wichtig ist es, in bestimmten Berufen und in bestimmten Lebenssituationen Distanz zu anderen Menschen aufzubauen?
▶️Ab wann wird ein Zuviel an Nähe oder Distanz psychologisch problematisch?
▶️Wie kann die Psychotherapie bei problematischen Nähe-Distanz-Verhalten helfen?

Michael spricht von dem Psychoanalytiker Fritz Riemann, der 1961 sein Standardwerk "Grundformen der Angst" herausgegeben hat. Der Schweizer Psychologe Christoph Thomann, Kollege des Hamburger Kommunikationspsychologen Prof. Friedmann Schulz von Thun, hat auf dessen Grundlage sein Nähe-Distanz-Dauer-Wechsel Modell entwickelt. Das könnt Ihr in seinem Buch "Klärungshilfe" genauer nachlesen.

Apropos Nähe: Wir haben die "Nähe-Momente", an denen wir durch Eure vielen Mails und Posts als Reaktion auf unsere Kuscheltier-Sendung teilhaben durften, sehr genossen und waren teilweise sehr gerührt. Vielen, vielen Dank dafür! Wie schön, dass Handy und Internet auch ihre guten Seiten haben, man also z.B. große Distanzen - vor allem auch räumlicher Natur: Annika's Schwester lebt beispielsweise in Schottland!!! - überwinden kann. Also schreibt gern wieder, wir lesen jede Nachricht und freuen uns darüber! Bis zum nächsten Wochenende, zur nächsten Sendung "PSYCHOLOGEN BEIM FRÜHSTÜCK".

Kuscheltier

Mit Hilfe unserer Stoffratte Manfred widmen wir uns heute einem Thema, was nicht nur für Kleine und Boybands interessant ist, sondern für jeden, der heimlich auch als Erwachsener nochmal ein paar Tränchen ins Polyesterfell drücken möchte oder ein Maskottchen/einen Glücksbringer braucht.

Kuscheltiere als "Übergangsobjekte"? Laut dem Psychoanalytiker Winnicott brauchten für ab dem dritten Monate Kuscheltiere, um die zunehmende Distanz zur Mutter ertragen zu können.

Warum haben wir auch als Erwachsene noch so gerne Plüschtiere? Und warum ist uns das gleichzeitig so peinlich?

Warum werfen 14jährige Mädchen Kuscheltiere auf die Bühne bie Konzerten von Boybands oder ihrem Lieblingssänger?

Warum liegen in den Garderoben von Schauspielern, Sängern und Sportlern Glücksbringer, Maskottchen und damit eben auch Kuscheltiere? Und warum liegen sie auch bei uns "Normalos" im den Taschen, wenn wir z.B. Prüfungen oder ein Vorstellungsgespräch haben?

Welche Aufgaben haben Kuscheltiere in Rettungswagen, Therapien, Zahnarztpraxen, Altersheimen oder beim Kinderarzt?

Wieso bekommen unsere Lieblingskuscheltiere eine Stimme oder einen Charakter?

Was machen Kuscheltiere so einzigartig für uns?

Wenn auch für Euch Euer Kuscheltier mehr ist als nur ein bisschen Polyesterfell, Watte und Filzzähne, dann schickt uns doch bitte Fotos von Eurem zerliebten Flokati-Kumpel - und outet Euch vielleicht auch als begeisterte Fans von Kuscheltiere als Maskottchen und Glücksbringern?!

Ab in den Urlaub

Ab in den Urlaub !
Und schon naht sie wieder: das laut einer BAT-Umfrage für die meisten Deutschen Highlight des Jahres - der Urlaub. Und da Michael genau das eine Woche lang genossen hat, sprechen wir heute über Urlaub.

▶️Warum ist für uns der Urlaub so wichtig? Und warum freuen wir uns das ganze Jahr darauf? Es gint doch auch sonst freie Tage und Erholungsoasen?

▶️Warum packen wir all unsere Erwartungen an Erholung, Spaß und Beziehungsklärung in diese paar Tage? Probleme fahren mit - warum denken wir, wir könnten sie im Urlaub lösen?

▶️Viele Deutsche machen wieder mehr Urlaub in Deutschland. Das ist preiswerter und vor allem für Eltern mit kleinen Kindern vernünftiger, weil man nicht so lange Anfahrtswege hat. Und gerade Kleinkindern ist es völlig egal, wo sie im Matsch oder Wasser spielen, Hauptsache, Mutti und Vati sind dabei und alle haben gute Laune.

▶️Auch mal eine Überlegung wert: Vielleicht bietet der Urlaub ja auch mal die Chance, ein paar handyfreie Tage einzulegen, um sich daran zu erinnern und es auszukosten, mal wirklich wieder unter einer Palme zu liegen und den Wind und die Sonne in Natura zu spüren? Und vielleicht bekommt der pubertierende Junior das auch mal, zumindest kurzzeitig, hin?

▶️Achtung vor Freizeitsstreß: Bis zur letzten Sekunde gearbeitet, Wohnung auf Vordermann gebracht, weil die Nachbarin während des Urlaubs Blumen gießt, Auto gepackt und auch noch vorgekocht. Kein Wunder, kaum hat der Urlaub angefangen, macht das Imunsystem schlapp und eine Grippe ist im Anmarsch. Wir sprechen dann von "Leisure sickness". Oder der Stress beginnt erst richtig, weil man den Urlaub voll veplant hat wie ein Manager. Alles keine gute Idee! Weniger ist mehr. Jeder sollte das tun, wozu er Lust hat. Und dann läßt man alles andere sich entwicken. Das bringt viel eher die erwünschte Erholung!

Wir wünschen allen, die ihren Urlaub grad antreten oder noch vor sich haben, einen tollen Urlaub! Geniesst ihn und entspannt Euren Körper und Psyche, der Alltagsstreß hat Euch früh genug wieder….

Von Schmerzen und vom Lachen

Für die WHO ist Schmerzfreiheit das primäre Zeichen für Gesundheit. Und jeder, der schon mal so richtig Schmerzen gehabt hat, weiß: Ein Tag ohne Schmerzen ist etwas ganz Besonderes! Wie bei einem Geschenk sollte man sich darüber freuen, sich den Partner schnappen und etwas daraus machen. Und hier kommt der Humor ins Spiel: Selbst im dicksten Schmerz, bei Sorgen oder schlechter Laune wirkt ein wenig Humor manchmal wahre Wunder. Denn er entschärft, nimmt den Druck heraus und verbindet Menschen.Humor sorgt für die Leichtigkeit in Beziehungen.

▶️Warum sollte man Schmerzen nicht ignorieren?
▶️Was macht Schmerz psychologisch gesehen?
▶️Wieso kann ein bisschen Humor bei Schmerzen, aber auch im dicksten Alltags- oder Beziehungsstress den Druck herausnehmen und guttun?
▶️Wie wichtig ist gemeinsames Lachen für eine Beziehung?
▶️Wieso bringt Humor das Quäntchen Leichtigkeit in Beziehungen?
▶️Und warum tut uns das so gut?

Wir beide hoffen, Ihr habt heute einen möglichst schmerzfreien Tag und genießt ihn so richtig - vielleicht ja mit Partner, Freunden oder Familie. Denn: Jeder unbeschwerte Moment ist ein besonderer Moment!

Hilft die Psyche beim Gesund werden?

Hilft die Psyche beim Gesundwerden?
Heute mit unserem Freund, dem Facharzt für Allgemeinmedizin, Thorsten Gottschalk

Annika ist krank! Sie liegt mit einer dicken Infektion im Bett, stöhnt und mag nicht reden. Also muss heute unser Freund Thorsten ran (der Arzt aus Konstanz), um mit Michael beim Männerfrühstück via Skype über den Anteil der Psyche beim Krank- und Gesundwerden zu sprechen.

▶️Warum werden wir bei Stress und Sorgen eher krank?
▶️Gibt es einen Zusammenhang zwischen Immunsystem und Psyche?
▶️Wie kann Entspannungstraining und Meditation das Gesundwerden beeinflussen?
▶️Was ist Psychoneuroimmunologie?
▶️Können Psychotechniken wie Visualisierung den Heilungsprozess beschleunigen?
▶️Wie wichtig sind Freunde und Verwandte für das Gesundwerden?
▶️Kontrollverlust bei Krankheit: Was kann man dagegen tun?

Thorsten hat noch einen sehr sinnvollen Hinweis, den auch ich gleich in die Praxis umsetzen werde: Denkt doch bitte einmal darüber nach, ob Ihr Euch für eine mögliche Knochenmarkspende registrieren lassen wollt. Das ist inzwischen ganz einfach. Hier die Adresse: https://www.dkms.de

👍Wir wünschen besonders mit dieser Folge allen Kranken und deren Freunden und Verwandten Gute Besserung und viel Energie für das Gesundwerden!💕