Folge 329: Endlich gesehen werden!
Folge 329: Endlich gesehen werden!
Nach unserer letzten Folge haben uns viele bewegende Zuschriften erreicht: vom unsichtbaren Kind, vom ewigen Versorger, vom Problemlöser, vom Bankomat der Familie.
In dieser Episode reagieren wir auf Eure Geschichten und sprechen darüber, wie Rollen entstehen, warum sie so stabil bleiben – und wie man aus ihnen aussteigen kann.
Wir stellen Euch konkrete Sätze zum Rollen-Ausstieg vor: Was kann ich sagen, wenn ich nicht mehr funktionieren will? Wie setze ich Grenzen, ohne mich zu rechtfertigen? Und welche Meta-Sätze helfen, Beziehungsmuster nachhaltig zu durchbrechen?
Rollen enden nicht, weil man sie erklärt, sondern weil man sich anders verhält.
Diese Sätze sind Einladungen zur Veränderung, aber die eigentliche Botschaft ist das konsequente Tun danach:
Schuldgefühle beim Rollen-Ausstieg sind normal, kein Warnsignal
Widerstand bedeutet nicht, daß man egoistisch ist
Manche Beziehungen verändern sich - manche enden
Gesehenwerden beginnt immer mit der eigenen Erlaubnis
Eine Folge über Akzeptanz, wachsende Souveränität und innere Zustimmung – und den Mut, nicht mehr nur eine Funktion sein zu wollen.
Und wer mehr Informationen über die Arbeit von Bettina wissen möchte, findet sie hier: www.dmsg-brandenburg.de.
Wir jedenfalls fühlen uns von Euch gehört und gelesen!
Bis nächsten Sonntag,
Annika + Tilly