00:00:00:
00:00:25: Guten Morgen ihr Lieben!
00:00:26: Guten Morgen
00:00:29: und eine tolle... Tolle Sache!
00:00:32: Tilly ist wieder da.
00:00:34: Der hatte nämlich ein paar Tage Urlaub.
00:00:36: Stellt euch vor, riecht auf den Zitron und ist
00:00:38: durch die Weltgeschichte geguckt.
00:00:39: Oh
00:00:40: ja ganz weit.
00:00:42: Ja ich war in Meran und zwar gibt es da einen Festival Musikfestival.
00:00:49: auch der hat vor allen Dingen ein Musikfestivyl Und eigentlich haben wir eine bestimmte irische Gruppe die heißt Lunasa Und die ist wirklich begnadet, diese Band.
00:01:01: Die tritt überall in Amerika auf, die ist monatelang auf Tour und ein Schotter natürlich auch Englisch.
00:01:08: Aber nie irgendwie so Richtung Deutschland.
00:01:10: Und jetzt Meran wollte ich sowieso mal hin weil das war so schön sein und da habe ich einen Ticket bekommen.
00:01:19: die traten da auf im Rahmen von einem Musikfestival mit einem Biolinisten Daniel Hope, klassisch Liebhaber Candin vielleicht auch ein ganz sympathischer und ganz toller Biolinist.
00:01:31: Und das hat mir gegönnt!
00:01:34: War sehr schön, war ja... Miran ist eben eine alte Kurstadt.
00:01:40: Die haben auch noch so einen Termen und so.
00:01:43: Das sind sie, was wir auch gefunden haben, also der durchschnitteste Alter der Menschen dort auch im Konzert, wie soll ich sagen?
00:01:50: Ich habe den Altersdurchschnitt gehoben oder gesenkt.
00:01:55: Gesenkt!
00:01:56: Wie ist denn das?
00:01:57: Also ich hab das Gefühl gehabt dass dann sehr viele Silbernacken die noch silbernah als ich sind.
00:02:04: Und wenn ich von dort aus weiter nach Innsbruck, da ist nicht so weit weg davon mit der Bahn war auch schön und innsbrucks Annika liebt es weil sie muss sie gleich mal ziehen.
00:02:15: Da hat eine Kindheit ja eigentlich zum Urlaubsverband ein paar mal selbst da und da habe ich da keine Ahnung, also so voller Touristen war aber richtig voll.
00:02:26: Und wir waren dann glaube ich das erst einmal vor zwanzig Jahren oder so.
00:02:30: Da war es ja noch gemütlich, aber die haben sich dort tot getrampelt und das war... Da bin ich nachher auf die Berge geflüchtet, da gibt's eine sogenannte Nordkette und dagegen ist dann so bis auch ne Riesengruppe von Asiaten, die überall natürlich erstmal Selfies machen mussten Und das haben sie mich einfach so ruhig vor sich hingemacht, sondern laut erzählen, plaffern, schreien und dann haben Sie mal one two three.
00:02:55: Leute ich wollte eigentlich noch diese Berge genießen, wirst du ein bisschen die romantische Vorstellung von Ruhe und frischer Bergdorf?
00:03:03: Nein, über one-two-three So ja und dann bin ich jetzt wieder zurück gestern zurück gekommen sehr lange Tour gewesen
00:03:16: Und dann kam er hier an und die beiden Fahrstühle gingen nicht.
00:03:21: Ja,
00:03:22: aber ich bin ja fit wie ein Tonschuh nach.
00:03:23: Also was du ist Tränker damals an Bergen gekommen hat habe ich denn hier die Treppen entkommen.
00:03:29: Aber der hatte so die Schnauze voll.
00:03:34: Das ist jetzt die Überlegung zu unserem Thema irgendwie?
00:03:37: Ja, wir hatten uns dann natürlich drüber unterhalten.
00:03:40: Weil normalerweise macht Tilly immer solche Sachen, dass er wenn er sich irgendwas anguckt ins Konzert fährt.
00:03:47: auf dem Rückweg hätte er normalerweise in München bei so einem Arbeitgeber vorbeigeguckt oder in Wien hätte er mit der Außenstelle gesprochen oder so.
00:03:59: Er verbindet das ja immer, er macht eigentlich immer so Kombigeschichten sowohl beruflich wie auch eben privat noch ein, zwei Tage unterwegs ist.
00:04:11: Und diesmal haben wir uns drüber unterhalten und er hat ganz bewusst nichts berufliches
00:04:19: gemacht.
00:04:20: Er ist selber auf eigene Kosten geflogen gemacht, getan und hat überhaupt Nichts mit der Arbeiterei am Hut gehabt.
00:04:31: Hab meinen Diensthändchen zu Hause gelassen und mein Laptop zuhause gelassen, nix da.
00:04:38: Und wie hat dir das gefallen?
00:04:39: Gut!
00:04:41: Richtig gut!
00:04:42: Also ich hab auch richtig da keine Gedanken dann verschwende, obwohl ich viel zu tun habe und viel passiert oder so, nee... Ich muss auch gedacht haben, ich muss einfach fit laden, ne?
00:04:53: Die nächste Zeit wird ansteigend und du musst mal psychologisch ziemlich fit sein und das war sein, oh nee.
00:05:01: Und ich habe schon wieder gute Vorsätze weil das einzige was ich mitgenommen habe solltet ihr mein Privat-Handy und auch... Ich hab so eine Smartwatch, ne?
00:05:10: So ein All-Watch und da hab' ich gedacht, nee Alter!
00:05:12: Das machst du, dass nächstes Mal musst du das auch irgendwie anders machen.
00:05:15: Weil die Watch ist immer verbunden in meinem Handy und wenn da irgendwie mir jemand verschickt oder eine Mehl oder so dann habe ich das ja gleich auf dem Handgelenk.
00:05:24: Schrott Blödsinn!
00:05:26: Nee, will ich nicht.
00:05:27: Und wisst ihr was ich gemacht habe in der Bahn?
00:05:30: Ich hab mir einen ganz normalen analogen Wecker bestellt.
00:05:36: Soviel zehn Euro so ein Ding.
00:05:38: Mir war wichtig dass man da die Weckerzeiten anstellen können, dass er möglichst große Ziffern hat und auch nachts wenn ich ihn antebe aber nur dann anfängt zu leuchten.
00:05:51: Das heißt jetzt wenn ich diesen Wecker habe werde alles aus dem Schatzzimmer verbannt, was richtig in Elektrone geht.
00:05:58: Ich will kein gepiepen, ich will keinen vibrieren, ich kann gar nichts
00:06:02: nix-nix-sinks.".
00:06:03: Ja weil du nigst ja auch dazu dann wirklich stundenlang irgendwelche Clips anzugucken
00:06:08: und... Ja das auch noch!
00:06:09: Wenn ich nicht schlafen kann oder ich will nur mal gucken wie spät ist denn das überhaupt?
00:06:13: Ist der Donkel?
00:06:14: Ohja und da auch nie kommen wir, da hab' ich doch noch was selbst gekriegt.
00:06:17: Da guck ich nochmal rein Leute es geht gar nicht.
00:06:21: also da muss ich auch mit mir selbst schon machen.
00:06:23: nein Schlaf, das wissen wir jetzt mittlerweile ganz genau.
00:06:28: Um fit zu bleiben und gegen Stress gewackert zu sein ist ein gesunder und ausreichend guter tiefer Schlaf.
00:06:35: Das ist wirklich das A und O!
00:06:38: Und wie soll ich morgen zum drei irgendwie per WhatsApp beblicken?
00:06:44: Nee...
00:06:46: Ja es ist immer so dieses Gefühl, dass etwas passiert wenn ich nicht dabei bin.
00:06:52: Was Absolut Flachsinn ist, was soll denn passiert?
00:06:55: Wir waren an die Kanne, ich war früher ganz lange auf den Lofoten unterwegs.
00:07:00: So in Nordnau wegen dieser wunderbare Insekette.
00:07:04: Manchmal bis zum Vierteljahr und so.
00:07:07: Und dann haben wir bei dem Bestgefühl gehabt wenn wir dann nach dem Vierteln hier nach Hause kommen und keine Ahnung was da los ist.
00:07:14: Was für bese Briefe ob verpleite sind oder sonst wie was.
00:07:18: nichts von all dem ist jemals eingetreten Und das war auch eine tolle Sache.
00:07:22: Wir hatten dann so ne Hütte gemietet, sehr lange für einen guten Preis.
00:07:26: Richtig viel hier auf der Vorstelle sonst in den Fjord reingebaut auf Holz fehlen und es gab keinen Internetzugang.
00:07:34: Keine Chance!
00:07:35: Kein einziger Scheißbalken.
00:07:36: Nix hat sich da gerührt.
00:07:39: Wenn ich einkaufen fuhr ... In dem nächsten Ort waren ein paar Kilometerchen weg.
00:07:43: Da gab's nen Hotel.
00:07:46: Da hab' ich rausgefunden.
00:07:48: Wenn du da auf dem Parkplatz vom Hotel bist, dann kannst du da das freie Wäldern vom Hotel benutzen.
00:07:52: Da bin ich also einmal in der Woche zum Einkaufen und hab den einmal die E-Mails gecheckt und dann war wieder gut.
00:07:58: Halleluja!
00:07:58: Das war toll, ne?
00:07:59: War's noch?
00:08:00: Ja, hat doch völlig genügt.
00:08:01: Jaa... Und die Welt geht nicht unter, nee.
00:08:06: So..und damit meine ich nicht dass man jetzt absolut nichts tut.
00:08:13: Ich tue hier was auch im Urlaub.
00:08:16: habe Stöße besichtigt, hab die Hofburg in Innsbruck, weil ich dann noch die Hofbrücke besiege und all solche kulturellen Sachen, der war Spaß gemacht haben.
00:08:27: Und hab mich dadurch erholt.
00:08:29: also Erholung heißt ja nicht unbedingt für Menschen nichts zu tun aber selbst bestimmt zu tun.
00:08:36: und jetzt ich gehe jetzt schon mal rein ins Fachliche gibt eine tolle Professore Sabine Sonnentag so ein schöner Name Sabine Sonnentag, die lehrt in Mainz Arbeits- und Organisationspsychologie.
00:08:49: Und sie hat sich genau mit diesen effekten Erholungen während der Arbeit ein bisschen keine Erholung wie solche Nichterholungsphasen wenn du die Hörfiger hast wie sie dich dann krank machen so.
00:09:04: Die sagt folgendes also dass nichts tun an sich ist noch nicht mal so entscheiden ob du dich erholst oder nicht.
00:09:13: Wichtig ist das sogenannte Psychological Detachment, also das gedankliche Abschreiten von der Arbeit.
00:09:22: Psychological detachment, wie gesagt, Psychological Attachment.
00:09:28: Das sind so die Bindungen, die wir miteinander eingehen und Detachment in dem Bereich heißt ich schließe wirklich meine Arbeit ab bevor ich in den Urlaub gehe und will davon auch nichts mehr hören und nehme auch nichts mit.
00:09:41: rein keine ungelösteten Konflikte, nix.
00:09:45: Ich mache die Sache vorher rund und dann kann ich die Texte von der Arbeit mich ja tatsächlich im Urlaub erholen.
00:09:53: Ich habe einen sehr schönen Satz gefunden und zwar viele Menschen haben nicht verlernt sich auszuruhn sie haben verlernten sich dabei nicht schuldig zu fühlen.
00:10:05: Und das fand ich irgendwie interessant, da bin ich so drüber nachgedacht.
00:10:10: Die meisten haben ja so dieses Gefühl, Mensch ich muss doch noch.
00:10:16: Wir leben ja in einer Kultur, in der Aktivität sichtbar ist.
00:10:20: Verarbeitet, antwortet, organisiert, optimiert Sport macht oder sich weiterbildet kann zeigen... Ich habe hier was getan!
00:10:29: Nichts tun produziert gegen keinen sichtbaren Beweis.
00:10:36: Und gerade perfektionistisch oder stark leistungsorientierte Menschen erleben deshalb schnell dieses unangenehme Gefühl.
00:10:42: eigentlich müsste ich
00:10:43: doch.
00:10:44: Ja
00:10:47: und dann wird die Erholung zur Aufgabe.
00:10:49: Meditations-App tausend Schritte, Yoga, gesund kochen, Podcast hören, Buch lesen.
00:10:56: Freizeit bekommt plötzlich eine To Do Liste.
00:11:03: und es gibt eben den Unterschied zwischen Freizeitsbeschäftigung und dem absolut nichts tun.
00:11:11: Also Netflix gucken, Instagram scrollen oder Nachricht lesen ist zwar keine Arbeit aber das Gehirn bekommt weiterhin Input.
00:11:19: Nichts tun wir dagegen.
00:11:20: Ich sitze aus dem Fenster gucken, Kaffee trinken herumliegen Gedanken kommen Gedanken kommen und wieder verschwinden lassen ohne Zweck.
00:11:30: Darf ich da gleich mal was ergänzen?
00:11:32: Ohne wissen noch.
00:11:34: es gibt eine sogenannte Wilson Studie die schon ein bisschen älter.
00:11:38: Ach ja, so rein wissenschaftlich hatte ich auch ein bisschen Magna.
00:11:41: Also das ist nicht ganz sauber, aber ich fand die Idee so gut!
00:11:46: Es wurden Versuchspersonen eingeladen in einen Raum einzeln also alleine und sie sollten eine Viertelstunde nichts tun.
00:11:56: Sie hatten auch keine Hände und kein Netz und sollten ne Viertelschunde oder zehn Minuten je nach dem Wut variieren.
00:12:06: Nichts tun... Und dann, und das ist fast gruselig.
00:12:13: Dann hat man ihnen einen Apparat gegeben mit dem sie sich selbst Stromstege zufügen können.
00:12:19: Aniko guckt mich an!
00:12:20: Ja also nicht schlimm aber schon so dass es Zwiebeln, also es unangenehm wird... Das war die einzige Abwechslung die Sie praktisch hätten.
00:12:30: Und glaubtest du denn nicht?
00:12:33: Ganz viele von den Versuchspersonen haben angefangen sich Stromstlege zu verpassen, besser als nichts tun.
00:12:42: Und einer der da war so irgendwie so ganz durchgeknallt, er soll sich in der kurzen Zeit irgendwie hundertfünfzig Strom schägen.
00:12:49: Weil das war für die ... könnt ihr denken oder merken?
00:12:54: Das war für wie ein Schmerz dieses Nichts tun.
00:12:58: Denn fast wie so einen Anti-Schmerz und Gegenschmerz seht dann Strom schrägen.
00:13:03: Da ist man zumindest ein bisschen abgedenkt.
00:13:06: Muss man sich da aufkonzentrieren oder wie auch immer.
00:13:09: Leute, das folgt, oder?
00:13:13: Aber im täglichen Leben kommt da etwas ins Spiel was irgendwie sehr wichtig ist.
00:13:20: Nämlich die Vorbildfunktion auch von Abteilungsleitern Chefs und so weiter.
00:13:26: Wenn du einen Chef hast der jetzt hundertmal zählt, wie wichtig Erholung und Work-Life Balance sein aber Sonntagsvergeschickter Meld schreibt im Urlaub Ich bin erreichbar und stolz erzählt, dass ich nach so einem halb zwei noch gearbeitet habe.
00:13:42: Denn entsteht hier eine ganz andere Botschaft.
00:13:44: Natürlich!
00:13:45: Und dann willst du ... denn der setzt da mit dem Standard, das es vollkommen in Ordnung ist auch nachts zu arbeiten und nachts irgendwelche Mädchen sind.
00:13:53: Auch da... ich will doch nicht langweilig studieren.
00:13:56: aber genau dazu hat diese Sonnental ganz, ganz toll auch ne neue Studie heraus.
00:14:01: Ganz frisch die Vorbildfunktion von Führungskasten was Erholung angeht was wir bei den Zahlen gewinnen, so wollt.
00:14:09: Überhaupt dieses ganze Prozedere auch gerade und besonders im Zeiter davon KI ist ganz, ganz entscheidend!
00:14:17: Wenn du sagst als Leitung Leute ab Freitag-Sechzehn Uhr es bei mir zappen.
00:14:23: Du sagst fast gar nichts mehr Und das hältst du dann auch wirklich durch und du willst auch keine E-Mails bekommen bzw.
00:14:31: anbautest du ja nicht dann gibst du damit so ein Rollmodell, daran könnt ihr lernen.
00:14:36: Das ist deine Kultur, die du damit etablierst.
00:14:40: Ja weil du damit ja natürlich auch das Leitimierst, dass dich die Mitarbeiter sich auch erholen?
00:14:48: Ja!
00:14:52: Also es gibt auch einen Erholungsparadox,
00:14:55: d.h.,
00:14:56: dass diejenigen, die eigentlich besonders erschöpft sind Die also weg, die auf den Zahnfall schlaufen.
00:15:03: Die haben die größten Schwierigkeiten tatsächlich abzuschalten.
00:15:06: Genau dann wenn Erholung am nötigsten wäre, dann läuft ja irgendwie so gar nichts.
00:15:12: Und nochmal deutlich zu machen es geht nicht nur um nichts zu tun sondern hat die Sonntag auch schon herausgefunden.
00:15:19: das geht darum dass du wenn du ein Problem eine Wege auf der Arbeit hast, dass du versuchst da so drüber nachzudenken dass du am Ende dieses Nachdenkens zur Analyse kommt.
00:15:30: Und du hast okay, die Kollegen, die mich genervt hat so und so.
00:15:33: Die werde ich morgen früh gleich ansprechen, leg mir das schon zurecht weil sie ihr sagen will und dann ist gut!
00:15:39: Das haben Sie auch versucht gemacht mit Menschen, die so praktisch ihre Arbeit abschießen.
00:15:46: Die können sich gut erholen und sind auch fit.
00:15:49: Diejenigen aber, die ständig drüber nachgehören Und ich weiß ja nicht.
00:15:54: Um was wird der denn sagen, wenn ich ihn daraufhin anspreche?
00:15:56: Und nachher verlieh' ich meinen Arbeitsplatz oder das, was hier ganz schlimm ist.
00:16:00: Die machen die Sache nicht rund und es ist offen und damit unser Gehirn ein Problem löseorgan will unser Gehörnis deutlich machen.
00:16:09: Ich kann dich nicht in den Urlaub schicken!
00:16:11: Du musst erst mal diese Probleme lösen.
00:16:13: Vorher gibt's keine Erholung.
00:16:16: Deswegen... Das ist der Unterschied.
00:16:18: Also du kannst schon nachdenken und auch tun Aber es muss letztendlich zu einer Lösung führen.
00:16:25: Wenn du aber wie so ein Hamster im Rad, da immer nur dieselben Gedanken und Grübel krass vor dich hin denkst dann wirst Du Dich näher ever erholen?
00:16:34: Was ich auch so interessant fand ist dass Du wenn Du DICH nicht im kleinen Erholen kannst das Du dann also den Urlaub auch gleich mal vergessen kannst.
00:16:47: Also Du brauchst schon diese Übung.
00:16:50: Ja genau das Also zu sagen, ich arbeite jetzt auf den Urlaub hin, die drei oder vier Wochen kann.
00:16:56: Und dann mache ich mich wieder fit und vergiss es.
00:16:59: Dein Gehirn weiß das ja gar nicht mehr.
00:17:00: Wie ist denn das überhaupt?
00:17:01: Wie fühlt sich das überhaupt an, sich zu erholen?
00:17:04: Ja!
00:17:05: Das heißt dieses tägliche und das meine ich jetzt und das ist wichtig.
00:17:09: Jedes Mal wenn du arbeitest und du kommst nach Hause fast wie so ein Ritual bei Annika.
00:17:14: Bei mir ist es so bei Annikant.
00:17:15: Deshalb habe ich von dir gelernt Wenn Du denn zuhause bist, werden erst mal die Klamotten getauscht Und dann kommt erst mal so ganz was anderes.
00:17:24: Machst du D&T oder ein Kaffee?
00:17:26: Genau!
00:17:27: Und dann deutlich, auch dein Gehirn deutlich zu machen, jetzt ist hier Arbeit zu Ende.
00:17:32: Schluss mit lustig.
00:17:34: Weil ich habe ja auch die Phasen mitgekriegt, wo die Arbeit nie zu Ende war und das hat mir so geschadet.
00:17:42: Ja, da bist du krank geworden.
00:17:45: Das heißt, zusammenfassend kann man sagen.
00:17:48: So ein Chef oder Abteilungsleiter oder so was macht nicht nur vor wie man arbeitet.
00:17:53: Er macht auch vor und man mal aufhören darf.
00:17:55: Genau!
00:17:57: Und das
00:17:57: finde ich sehr wichtig.
00:17:58: Richtig.
00:17:59: Um was er von seinen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen... Was er von denen erwartet.
00:18:04: Was er auch von sich selbst erwartet also.
00:18:07: Und jetzt waren wir bei dem Bereich KI so, dass ich viel zu tun habe.
00:18:12: Diese KI verändert ja nicht nur irgendwelche Prozesse, sondern auch die Erwartungshaltung ans Tempo.
00:18:18: Hat mir glaube ich letztes Mal ein bisschen drüber geredet, ne?
00:18:27: Und diese Erwartungshaltung übernimmst du womit wir auch noch für dich oder für deinen Umgang mit anderen Leuten und das geht nach hinten
00:18:37: los.
00:18:37: Ja klar!
00:18:41: Also, schnellere Arbeitszyklen, höhere Produktionserwartung.
00:18:44: Permanente Reihbarkeit diese ganze Zeit.
00:18:47: Es gibt schon lange, es gibt Firmen die auch sagen zu ihr mit aber dann Leute am Wochenende E-Mail und Handyverboten.
00:18:53: Wir wollen dass sie fit bleiben.
00:18:55: Naja das ist ja so eine lustige Geschichte.
00:18:59: Wenn ich etwas so früh wie früher drei Stunden brauchte Mit Hilfe von Kain in einer halben Stunde erledigen kann heißt das ja nicht automatisch Hurra Ich habe jetzt zweieinhalb Stunden frei.
00:19:11: Du hast Zeit, in den anderen Kram zu machen.
00:19:15: Ja.
00:19:16: Das heißt, du schaffst das Drama so
00:19:18: viel?
00:19:19: Genau!
00:19:21: Und dann kommt der individuelle Druck.
00:19:23: Bin ich noch schnell genug?
00:19:24: Muss ich mich weiterbähnen?
00:19:25: Können andere mit KI mehr als ich?
00:19:28: Wird meine Arbeit irgendwann überflüssig?
00:19:31: Insolvenzendrohnen?
00:19:34: Es sind so viele, viele, also wirklich auch was.
00:19:39: diese Aufgaben können ja ganz schnell zwitschen.
00:19:42: Das heißt, dass du ganz schnell zwischst.
00:19:45: Du hast drei Parallelaufgaben, hast du Parallelauffen und ein Zwitsch behindert hier was aber auch fatal ist.
00:19:53: Weil dein Gehirn wenn es von einer Aufgabe zum nächsten zwitscht, weil du plötzlich bekommst du noch eine Nachricht für die andere Aufgabe einen Teil der ersten Aufgabe bleibt in deinem Gehirnen noch hängen.
00:20:06: Das ist ja immer noch im Arbeitsmusik.
00:20:08: Die Arbeit
00:20:09: ist praktisch nicht abgeschlossen?
00:20:11: Ganz genau!
00:20:12: Und dann zwischst du auch die andere und da bist du doch nicht hundert Prozent darin, kannst wieder... also die eine Aufgabe mit der Du begonnen hast, kannst du nicht richtig zu Ende machen, die andere bist du nicht hundert Prozent in dem Thema drin.
00:20:26: und so geht es hin und her.
00:20:27: Und gerade im Bereich von Karriern haben Kollegen und Kolleginnen Nicht nur ein, zwei Aufgaben.
00:20:34: Die haben manchmal vier, fünf, sechs, sieben, acht Aufgaben parallel laufen und müssen dennoch kontrollieren und müssen dann auch entscheiden ob das so okay ist oder nicht.
00:20:45: Und das sind so Sachen, dass kannst du eine Zeitung machen aber dann ist es immer gut.
00:20:54: Witzig fand finde ich ja auch wenn du dauerhaft unter Strom stehst, dass man da eine Ruhe nicht sofort als Angenehme empfindet.
00:21:08: Nee!
00:21:10: Das empfindest Du dann als... Oh Gott, oh Gott, was ist hier los?
00:21:13: Du sitzt
00:21:14: mal wegen of a Sofa und dann rennt der Kopf weiter.
00:21:17: Ich müsste noch habe ich eigentlich morgen darauf ihn nicht vergessen.
00:21:21: Dann greifen wir zum Handy das immer praktisch.
00:21:25: Das sende sowieso, warst Du dieses unangenehmere Gefühl.
00:21:30: Wir hatten ja das Thema Warten auch.
00:21:33: Wenn es dann so unangenehm wird, die Warterei, was ich jetzt bei der Ralsache bemerkt habe, wenn du musst mal warten auf den Flieger und einen Zug und so, ist neunundneinzig Prozent dem Heutzutage hier Handy.
00:21:45: Ja, warte
00:21:45: damit diese kleine Leerstelle schon wieder schließt?
00:21:47: Genau
00:21:48: so!
00:21:48: Bloß keine Leerlauf?
00:21:49: Ja
00:21:50: genau Und dieses unangenähme Gefühl vom Leerlauff wird durchs Handy in Nukonix, wird es weggewischt, aufgefüllt und dann ist es gut.
00:22:01: Darf man aber auch nichts tun, sich wirklich erholen und abschalten können?
00:22:10: Hat nichts mit sozialem Rückzug zu tun.
00:22:14: Weil manche sagen, ich bin ein kommunikativer Typ.
00:22:18: Nee darum geht es nicht!
00:22:20: Kannst du ja weiterhin sein.
00:22:22: Arbeite brauchst eben auch die Momente in dem mal nix ist.
00:22:27: Nicht jeder muss jetzt anfangen zu meditieren Obwohl sie eben gut bekommen würde, nicht jeder muss anfangen Entspannungsübungen zu lernen.
00:22:35: Obwohl es ihnen gut bekommen würden gibt auch andere Möglichkeiten.
00:22:40: Was ich so wenn ich Beratung mache gerade bei gestressten Leuten die bekommen fast alle von mir die wunderbare schlimme Aufgabe der Lucky List für sich zu machen das heißt die Sachen aufzuschreiben wo sie sagen Das macht mehr Spaß da fühle ich mich wohl!
00:22:55: Das ist so meins und das ist mir sowas von egal.
00:22:59: Und wenn die Makramé machen, wenn sie nähen.
00:23:01: Wenn sie sonst wie was mehr ist das sowas und wurscht... ...und diese Lucky List, da bekommt sich von mir auch die schlimme Aufgabe am Tag mindestens zwei, drei von diesen Sachen sich zu gönnen!
00:23:13: Die Zeit dafür, Sie frei zu machen für diese Erholung zu hasen.
00:23:18: Und zwar ohne schlechtes Gewissen.
00:23:19: Das sollen Sie wirklich gerade bei Leuten nicht viel zu tun haben.
00:23:22: Das wollen Sie bitte schon in Ihren Kalender auch reinpacken.
00:23:24: Da sind Sie für die halbe Stunde und es geht nur um eine.
00:23:27: halb in der Viertelstunde sind die einfach nur für sich erreichbar.
00:23:34: Aber es fehlt ja Menschen extrem schwer, weil in der Zeit sind sie ja nicht effektiv und sie sind ja so perfektionistisch.
00:23:42: Die wollen noch geben zeigen wie gut Sie alles hinkriegen.
00:23:48: Das kennst du doch auch und ich kenne's auch.
00:23:49: das ist oh Leute das ist nun wirklich schon lange lange damals.
00:23:55: Nee, ich hab am Abitur geschrieben im Deutsch und über Thomas Bandi-Buttenburg.
00:23:59: Die sind riesen Schinken ... Über das Feld.
00:24:02: Das weiß ich noch ganz genau von Vater Buttenburg zusammen so in Hannover zu.
00:24:07: Und ich fing dann an zu schreiben, und ich war sehr gut.
00:24:12: Im Deutsch war ich immer richtig gut.
00:24:14: Und merkte beim Schreiben, ich schreib scheiße!
00:24:17: Habe ich richtig gemerkt?
00:24:18: Und dann kennt ihr das, wenn dann so langsam die Panik hochkommt... Weil ich meine, es ist Abitur.
00:24:23: Es geht ja auch um die Zeit und da habe ich gemerkt, es geht nicht.
00:24:29: Und da war ich damit schon so fit und hab meine Deutschlerin, die auf sich gesagt hat, ich will nicht schwimmen aber ich muss mal raus.
00:24:38: Ich bekomme hier gerade einen Koller und kann keinem klang Gedanken lassen.
00:24:43: Dann sagt sie, das ist okay, wir gehen mal.
00:24:45: So war auch keiner auf dem Schulhof, ich könnte mir keinen beraten bin dann rausgegangen, frisch Luft geschnappt, so ein bisschen wirklich, ein bisschen gegangen und ein bisschen gelaufen.
00:24:54: Und dann zurück und dann floss das wieder!
00:24:57: Und das werde ich nie vergessen... Du kennst ja Annika und sie sind jetzt zusammen zur Schule gegangen, ne?
00:25:01: Frau Meinke damals.
00:25:02: Die hat sich als ihr es abgegeben habt, hat sie ganz schnell erstmal meine Arbeit sich angeguckt und war beruhigt und dann gesagt, nee, das war auch eine Einzelhersung.
00:25:10: Also schon damals ohne Psydiologiestudium war mir klar Irgendwie was ganz anderes machen, damit oben meine Gedanken wieder fließen können.
00:25:21: Und das habe ich intuitiv gemacht und im Nachhinein weiß ich ja es war wichtig also nicht mehr dasselbe.
00:25:28: wenn ihr merkt ihr kommt nicht mehr zur Rande euch fällt nichts bei ein nicht du musst doch jetzt aber genau das ging da von dem tun und dann fließt es wieder.
00:25:42: das kennst du auch.
00:25:42: ne
00:25:43: absolut
00:25:44: Und du bist ja immer so eine Arbeit.
00:25:45: Die Annika kann sich ja richtig so verbeißen in so einer Aufgabe, dieses dann abschalten und sagen so jetzt mal ganz was anders.
00:25:57: Aber du wirst auch nie so viel Multi-Task gehen.
00:25:59: Du machst immer so eins oder andere.
00:26:03: Ja also mir fällt das schwer.
00:26:05: Sagen wir mal ich kann das?
00:26:07: Also ich kann auch ein Artikel mit einem Getümmel schreiben und so aber es bedarf dann großer Konzentration.
00:26:16: als fordert eigentlich viel Kraft.
00:26:18: Passt du, dass es Interessantes geht der Menschen wenn die kochen oder so was?
00:26:22: Dann macht man ordentlich laut Musik an und dann gehst los.
00:26:26: Das machst Du nie!
00:26:27: Nein!
00:26:29: Du sagst dann kannst Du nicht abschmecken da bist Du mit deinem Gehirn irgendwo anders interessant.
00:26:36: Und du musst dich dann konzentrieren auf das was du machst und dann willst du ja auch ... ne komm mach das Radio aus und mach das aus.
00:26:42: Ich will mich da auch konzentrier'n.
00:26:43: Das
00:26:47: ist witzig, ne?
00:26:48: Ja aber du machst das richtig.
00:26:54: Also wenn wir nicht so richtig abscheiden, ich tu ziehe jetzt mal ein bisschen.
00:26:58: Da bleibt unser Gehirn im Arbeitsmodus.
00:27:02: Es kommt nichts... es kommt ja nicht in den Ruhemodus!
00:27:05: Wenn wir Sachen einfach nicht fertig haben und Sachen nicht abschließen können nochmal, ne?
00:27:12: Aufgabe vom Gehirne ist das Problem zu lösen.
00:27:15: Wenn Probleme da sind die dir nicht aus dem Kopf gehen dann kommst du nicht in die Ruhe Und dann wird der Stress immer mehr, immer chronischer und dann irgendwann Richtung ausgebrannt sein.
00:27:28: Und wenn du auch das irgendwie nicht mitkriegst, dann fängt an der Körper irgendwann sie noch dran zu ziehen.
00:27:35: Was ich ja endortlich verstehe.
00:27:37: Du magst dein Körper?
00:27:39: Ja ist dein Körper!
00:27:45: Aber also ich finde was man gut überlegen muss wie lernt man nichts tun.
00:27:54: Also auf keinen Fall jetzt zur nächsten Selbstoptimierung schreiten und sieben Schritte zum Perfekt nichts tun oder so ein Quatsch.
00:28:04: Klein anfangen!
00:28:06: Zehn Minuten ohne Handy, einen Kaffee nicht gleichzeitig Nachrichten lesen eine Bahnfahrt aber nicht komplett mit Input füllen Ein Spaziergang ohne Podcast auf einer Bank sitzen bleiben obwohl man eigentlich weiter könnte Und vor allem Einsatzaushalten.
00:28:28: Ich muss diese Zeit mich sinnvoll nützen.
00:28:32: Das kann sogar deine neue Schlüssel dafür sein, dass du sagst in dieser Zeit einfach nichts pumpt aber nicht wenn ich nichts nur deshalb betrabe damit ich hinterher wieder leistungsfähiger bin.
00:28:53: da habe ich das schon wieder instrumentalisiert.
00:28:57: also
00:28:58: ja schön.
00:28:59: Und deshalb, also vielleicht besteht hier eigentlich die Leistung des Nichts uns darin für einen Moment aufzuhören unseren Wert unserer eigenen an unsere Leistungen zu bemessen.
00:29:15: Das ist auch so Erziehungshaar ne?
00:29:17: Du bist nur was Weltwunder auf das Leid sitzt.
00:29:19: Ja!
00:29:19: Das finde ich ganz furchtbar.
00:29:23: Also du an sich als Mensch der da so sitzlicht keine Ahnung noch steht.
00:29:30: Nee, du bist ja nichts wert.
00:29:31: Du wirst nur es dann wert wenn du was bringst, wenn du etwas leistest.
00:29:34: Wow!
00:29:35: Gibt's mehr als man denkt und das kommt von... Das ist viel Erziehung.
00:29:40: Kultur- und Erziehungen
00:29:43: auch.
00:29:44: Meine Mutter hat hier immer sehr viel nicht geschlafen.
00:29:47: Die hat mich dann ja auch am Sonntag immer ganz früh rausgeschmissen und so.
00:29:51: Toll.
00:29:53: Zum gemeinsamen Sonntagsfrühstück noch.
00:29:54: Was wir jetzt hier machen aber zum Nichtmorgens um neun sondern keine Ahnung.
00:29:58: Wann habt ihr mal gefrüchtet gemacht?
00:30:01: Ja.
00:30:05: Und als du älzer wurdest und vielleicht mal unter Vorher ein bisschen Party gemacht hast oder getanzt hast, war egal, muss das aufstehen?
00:30:16: Verfeiern kann auch.
00:30:18: Ah!
00:30:18: Arbeiten will aufsteh'n.
00:30:20: Ja toll, die straxeln wir auch.
00:30:22: Oh, wie fühlt ihr dich?
00:30:25: Aber wo du jetzt sie liest, genau, dass sich wieder hochsommer dieses Übergangsrituale richtig bewusst und aktiv gestalten Fängt schon bei der Arbeit, wenn du irgendwo im Büro bist.
00:30:37: Du machst die Kiste den Rechner aus, genau mit dem wie viel du weißt wo du am nächsten Tag anfängst und machst dann damit die Sache rund.
00:30:47: Und dann fährst du nach Hause, wie auch immer mit der Bahn oder einem Auto.
00:30:50: Da machst du gerne, wie du willst hier Musik anwenden.
00:30:53: Wenn du Kopfhör aufwand, das musst du wissen.
00:30:55: was machen wir jetzt aber so ganz was anderes, was nicht mehr mit der Arbeit zu tun hat Zuhause Klamotten wechseln, Kinder-Ritualen beruhigend fängst du an.
00:31:05: Wenn natürlich die Kinder es mal bespaß und beknudelt und ich weiß nicht was.
00:31:09: Alles was nichts mit der Arbeit zu tun hat.
00:31:12: Damit dein Gehirn jetzt weiß okay das war die Rolle A, Arbeit und jetzt kommt die Rolle B privat.
00:31:19: Und das täglich!
00:31:22: Dann haben wir schon gesagt eine Erreichbarkeit, welche da Rämpfen setzen auch offen kommunizieren.
00:31:29: Ich habe zum Beispiel so einen Online-Kinn in der Firma, in der ich arbeite.
00:31:33: Da wissen die Kollegen bis dahin, da hab' ich Termine und oder da können sie sich dann auch bei mir Termine holen.
00:31:40: Und ansonsten ist es dann bis zum Schluss.
00:31:46: Und dann sowas zu erstes Hilfe-Repertoire wenn du bei gutem Stress weißt wie du Lacki lässt.
00:31:52: Die würde ich auch empfehlen.
00:31:54: Und unrealistische Ansprüche an dich selbst will über Bord werfen!
00:32:00: Nur weil die ist perfekt, du auch nicht.
00:32:05: Ja damit setzt man sich auch selber so unter Druck?
00:32:07: Ja.
00:32:11: Also dieses Na und wenn Du denn weiter denkst dann ist es nicht so entscheidend.
00:32:15: wir denken erständig aber wenn Du den doch sonst das ist jetzt ein Problem natürlich auch mit dem Feierabend der versucht das Problem wirklich so zu zu verdenken zerdenken spreche ich mit anderen sprech mit Annika drüber.
00:32:28: Das mache ich mal gern, die hat eine tolle Idee.
00:32:31: Ich brauche kein Chatty-Biediger, aber Nicker!
00:32:33: Du hast genau so bessere Ideen noch als der... Und dann kommst du auf Ideen und dann warst du am nächsten Tag wieder.
00:32:39: immer gehst du die Sache so an und dann ist es wieder gut.
00:32:42: Versteht den den Unterschied?
00:32:45: Also Sachen ... Es ist okay wenn man denkt, aber denkt dann so produktiv.
00:32:50: Und nicht in diesem Grübelzicke wo du auch für nichts zu Ende kommst.
00:32:54: Dann kommt dein Gehirn auch nicht in diesen Erholungsmodus rein.
00:33:01: Ja, das ist es eigentlich so.
00:33:05: Ich gucke an die Katzen ein bisschen an und ich bin etwas müde und krenkel zu.
00:33:11: Merkt man auch so?
00:33:12: Ja.
00:33:12: Merkte wahrscheinlich auch, die ist sonst rieseliger.
00:33:14: Jetzt rede ich mehr!
00:33:17: Aber ich weiß nicht... Hat dir das Gefühl mit einem kleinen Infekt oder was du auch
00:33:21: gesagt hast?
00:33:21: Ja, aber so, auch Mensch.
00:33:25: Appetitlos!
00:33:27: Das schlecht.
00:33:28: Man an sich erkannt wird hier das Dorf.
00:33:32: Da würde ich nämlich vorschlagen, dann quämen wir jetzt einig auch nicht weiter.
00:33:36: Wie immer ihr schreibt uns klar, wie sind eure Erfahrungen?
00:33:39: Wie schaltet die ab?
00:33:40: Wie geht ihr um mit dem Urlaub und abschalten...
00:33:44: Da ist ja eigentlich auch wenn du dir es überlegst, ist hier eigentlich Wahnsinn!
00:33:49: Die meisten Menschen aggern bis zur letzten Sekunde.
00:33:53: Da muss das Auto noch gepackt werden, da muss ein Koffer gepacket werden.
00:33:59: Der Haushalt alles ist in Graus entspannt.
00:34:06: in den Urlaub vergesst?
00:34:08: Nein, weil du wirst ja jeden Tag nützen.
00:34:11: Haben wir früher auch so gemacht.
00:34:14: Da war ich noch abends noch und hab den ganzen Tag mit dem Fernsehen zu tun.
00:34:18: Abends war noch eine kleine Redaktionsfeier und das.
00:34:22: Und am nächsten Morgen sind wir dann in den Spatz gefahren.
00:34:25: Und da habe ich gemerkt dass wir kamen.
00:34:27: überhaupt gar nicht gut.
00:34:30: Also im besten Fall aber ich weiß ja... jeder Urlaubszeug ist kostbar, aber im Idealfall sagst du okay mein Urlaub beginnt mit ein zwei Tagen, wo ich jetzt mal runterkomme, gemütlich pack und mach.
00:34:43: Und dann geht's los.
00:34:44: Und hinterher bin ich gesagt nur ein, zwei Tage nach dem Urlaub zum Ausklingen und wieder einkommen.
00:34:50: Alles von mir wünschen.
00:34:51: Die meisten sagen komm, jeder Urlaubzeug ist wichtig!
00:34:56: Naja und dann kommt so'n Urlaub wo dann Animationen ist und dein Tag ist getaktet Die Aktivitäten und wie kannst du prima die Kinder irgendwo abgeben?
00:35:11: Jetzt kommen wir dort noch zum Ausgangspunkt.
00:35:13: Ich war ja im Urlaub, hab das ganze süß mit einem Taxifahrer.
00:35:19: Du wär geredet weil ich's dann mit Leuten ... also bei euch sind so viele Gruppen unterwegs in Innsbruck, in Meranen.
00:35:25: Wahnsinn, wahnsinn!
00:35:27: Und das sind richtig große Gruppen, so dreißig Leute.
00:35:30: Und immer so einen Vortänzer mit einem Headset und die haben dann an ihre Kopfhörer auf.
00:35:36: Aber ich habe auch mal bekommen, die kommen ja in Stress weil sie wieder verpennt haben wenn der Zug, wenn der Bus weiterfährt als ein Kram.
00:35:44: Da waren der Taxifahrer nicht ganz einig.
00:35:46: wir sind doch nicht bescheuert.
00:35:47: Wir haben den ganzen Tag Termine umwerden uns im Urlaub Never ever vorschreiben lassen wann wir wo wie zu sein haben niemals.
00:35:58: Und deswegen am.
00:35:59: Anika und ich haben nie, und werden wir auch nie in unserem Leben eine Gruppe reißen.
00:36:03: Ja vor allen Dingen du bist ja nicht irgendwo... ...in einer schwierigen Gegend.
00:36:08: Du bist in einer ganz normalen europäischen Stadt?
00:36:11: Wie hundert andere Menschen auch!
00:36:15: Aber die wollen das effektiv, sie wollen ja viel sehen und wir wollen da so... Und dann gibt es Menschen, der mal einfach Angst hat irgendwie alleine Fischer zu gehen.
00:36:25: Ihr Lieben, wir wünschen euch Aber einen schönen Sonntag.
00:36:29: Annika macht noch die Augen, rutscht sich ein bisschen und dann gucken wir wie es nächsten Sonntags aussieht.
00:36:37: Genau!
00:36:37: Wenn das wieder heißt...
00:36:38: Psychologen beim Frühstück!
00:36:40: Macht's gut ihr Lieben!
00:36:41: Oh, das ist schön!
00:36:43: Bis dann!
00:36:44: Tschüss!