Psychologen beim Frühstück

Psychologen beim Frühstück

Transkript

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00:00:00: So, aufeinander launched.

00:00:02: Also ist es los?

00:00:03: Es ist los so... Moin!

00:00:05: Moin.

00:00:07: Zwiegelogen bann mit den Schlöten ausgelaufen.

00:00:10: Ja, ja.

00:00:12: So, und nun?

00:00:12: Ist da ein Kabel noch heißen?

00:00:15: Mh, gut so.

00:00:17: Einfach sehen wir anders, ne?

00:00:19: Ja.

00:00:24: Help

00:00:25: I need somebody

00:00:26: help Not just anybody help.

00:00:31: I need someone help.

00:00:36: Seid ihr wach?

00:00:37: Ich hoffe.

00:00:39: Wir geben

00:00:40: unser Letztes hier, wir geben unser letztes.

00:00:42: Ja,

00:00:43: wir sollten

00:00:43: ... Deutschland

00:00:45: sucht

00:00:46: den Super-Psycho.

00:00:49: Super!

00:00:51: Ihr Lieben

00:00:52: fühlt sich wieder da, wir haben es versprochen.

00:00:54: Moin!

00:00:56: Und natürlich irgendwie war so begeistert für das Willkommen heißen nach der langen Pause.

00:01:04: Ja und so viele, das kann man gar nicht alles vorlesen.

00:01:08: So liebevolle wirklich tolle, nette, persönliche Kommentare von euch.

00:01:15: Das ist auch so schön.

00:01:17: Man hat das Gefühl wir wurden wirklich vermisst Anika.

00:01:19: Kannst du dir das vorstellen?

00:01:21: Es ist so toll!

00:01:23: Also Wahnsinn!

00:01:25: Ich habe unglaublich

00:01:27: gefreut.

00:01:28: Wir waren richtig gerührt.

00:01:30: Und so hast du dann hier und haben denn durchgesprungen.

00:01:34: Also ganz, ganz vielen

00:01:34: Dank!

00:01:35: Es ist immer gegenseitig vorgelesen und so.

00:01:36: Dann haben wir uns wirklich richtig gefreut.

00:01:40: Wann hat man mal ein Zuspruch?

00:01:42: Wann wird man mal so über einen grünen Kleb gelobt?

00:01:46: Solche Momente... Das ist wie Gold.

00:01:50: Unglaublich.

00:01:51: Und das haben wir sehr genossen.

00:01:53: Vielen Dank.

00:01:53: Da können wir aussehen selbst wenn wir uns nicht versöhne ich jetzt Face to face, eye-to-eye sehen und hören.

00:02:00: Aber es wirkt also.

00:02:03: Und als wir so diese Sendung vorbereitet haben oder sonst das auch wieder eingefallen geht ja heute um die Unterstützung, dass man für jemanden da ist und wie das eigentlich aussieht und warum und weshalb und psychologische Hintergründe.

00:02:17: und dann haben wir überlegt Ja!

00:02:20: Das ist es auch einfach laut geben und sagen Hallo ich bin da Es geht gar nicht immer darum, aktiv irgendwas zu machen oder Dinge zu bewegen.

00:02:32: Oder Lösungen zu suchen.

00:02:33: Es geht einfach oft auch einfach über das Gefühl du bist dich allein mit irgendeinem Schatz.

00:02:40: Du hast Menschen die irgendwie zumindest an dich denken oder kurz laut geben oder wo du das Gefühl hast, die sind irgendwie im Hintergrund.

00:02:53: und du sagst es dreimal, es geht um das Gefühl Es geht echt um dieses Gefühl, wenn es drauf ankommt bin ich nicht allein.

00:03:00: Und man muss nicht ständig Hilfe erhalten weil es muss dann nicht stendig jeder vor der Tür stehen und ständig irgendwie rumbimmeln und machen aber das Gefühl jemanden erreichen zu können Das macht Belastung.

00:03:15: da bewältest du Belastungen auch irgendwie anders und jetzt kommen wir gleich ganz eingemacht Da.

00:03:19: es geht aber darum Ein Gefühl zu haben, dass jemand wirklich verlässlich dann für einen da ist.

00:03:25: Also nicht nur lang schnacken sondern auch wirklich machen.

00:03:28: Wenn du sagst bitte komm mal links.

00:03:31: Und das kann fünfhundert Facebook-Freunde nicht essen und man muss einfach auch wissen psychologisch es ist wichtig, dass du mindestens einen Menschen hast der so ein Sicherheitsnetz bildet ganz egal ob das jetzt aus dem Familienumkreis oder aus einem Freundeskreis Organisation oder wo auch immer ist.

00:03:54: Ein Mensch, der ... Wo du weißt da... Der ist für dich da, der macht das auch richtig.

00:04:01: Also wo Unterstützung nicht nur bedeutet ich helfe dir wenn du mich darum bittest sondern wo Unterstützung bedeutet eben auch sehe dass du mich brauchst ob gut es selbst noch nicht siehst.

00:04:14: Ja, so ein Gespür.

00:04:16: und dann reden wir von Empathie.

00:04:18: Und das was Annika jetzt gesagt hat es gibt ja die sogenannte Resilienforschung.

00:04:23: Die Forschung für warum Menschen Schicksal stehe oder Stimmesituationen Krankheiten besser überstehen als vielleicht andere mit vergleichbaren Krankheiten.

00:04:34: Da gibt's eine, die lebt alle nicht mehr hier zu begründet.

00:04:37: diese Forschung Amy Warner als sie und die hat herausgefunden genau dass dass Kinder zum Beispiel die eigentlich unter schlechten Bedingungen aufwachsen, dass sie erstaunlicherweise ihre Forschung aber trotzdem einen guten Weg gehen.

00:04:52: Nicht in die Kriminalität nicht in den Drogen so abdriften und die haben alle wenigstens eine Sache gemeinsam genau diese eine Person zu haben wo sie sich sicher führen.

00:05:03: dann wir dieses sicherer Hafen indem Sie Schwierigkeiten einkehren können Und das muss nicht die Mutti sein, muss nicht der Vater oder die Oma sein.

00:05:14: Kann eine Freundin, kann Lehrer sein, kann eine Nachbarin sein... All das wissen wir heutzutage.

00:05:19: Wir haben halt gedacht, nee!

00:05:21: Das geht ja nur um Eltern-Kind-Binn und nix da.

00:05:23: Jeder von uns – und das ist mir auch wichtig jetzt schon mal – jeder von uns kann diese eine Person sein für einen anderen Menschen.

00:05:31: Macht euch das klar?

00:05:32: Wir alle haben die Möglichkeit jemanden da richtig zu unterstützen.

00:05:36: Ich habe neulich eine Reportage gesehen über eine kleine Autowerkstatt, die nahmen einen neuen D-Link um wo alle gesagt haben das wird nichts.

00:05:45: so ein schwieriger Junge und so weiter.

00:05:48: und der kam nun in dieser Autowerkstatt und der Meister Etwas bärbeißiger, runder Typ so.

00:05:58: So ein Grummeliger der ihn aber sofort an die Hand genommen hat, der nichts davon gesagt hat dass er schwierig sei oder so.

00:06:05: Der hat in seiner grummeligen Art gleich gelobt bei der ersten Sache und sagt hast du einen Talent für?

00:06:11: Der Junge, der konnte kaum so viel arbeiten wie er wollte weil er das toll fand.

00:06:18: Vereint ich das erste Mal in seinem Leben, dass er so richtig...

00:06:21: Herrlicher ja!

00:06:23: gelobt wurde und das war richtig.

00:06:24: nachher so ein Familienzuwachs.

00:06:27: Entschuldigung, wenn ich dich unterbreche es ist lange hier da würde ich mal eingeladen von was ist denn das Handwerkerverband im Norden?

00:06:35: Und die wollten einfach mal auch mit meiner Hilfene Veranstaltung machen weil ihnen vielen einfach Nachwuchskräfte so Bäcker und all diese Sachen das war so schwierig für sie.

00:06:47: und dann war eine Diskussion habe ich noch etwas zu erzählt einen Bäckermeister jetzt gemeldet, der sagt Leute ich war ein ganz schwieriges Kind.

00:06:58: Ich hatte ganz schlechte Noten und es war alles richtig, richtig doof Und dann bekam auch irgendwie halt keine Ahnung was sie werden sollte.

00:07:05: so.

00:07:06: und dann bin ich bei einem Bäckemeister gelandet und er wohnte auch noch richtig weit weg von mir zu Hause.

00:07:13: Ich musste da echt richtig lange mit dem Fahrrad hinfahren und die Wissbäcker müssen morgens, ich weiß nicht wann um drei oder vier da auf der Mathe stehen Und der hat das aber gemacht und er hat genau das, was Annika eben erzählt hat, genau das empfunden.

00:07:27: Das war wie ein Familienzuwachsgebund also da wurde es so willkommen geheißen und der hat sich Mühe gegeben und getan und gemacht und scheiße auf die Fahrradfahrerei auch im Winter, der musste da irgendwie hin und hat das wahr, dass er sich da sowohl gefühlt hat und so viel zuviel Zuspruch bekam, hat er sich dadurch gewissen und das finde ich zauberhaft.

00:07:49: Und da ist jetzt Bäckermeister ansagt, und ich möchte genau solchen Leuten, solchen Jungen, solchen Mädchen möchte ich gerne helfen.

00:07:58: Eine ähnliche Erfahrung schon?

00:07:59: Eine ähneliche Erfahrung gemacht.

00:08:00: Genau so.

00:08:02: Also da siehst du dass so ein Helfsmensch eigentlich aus jeder Ecke gekommen kann.

00:08:08: Ist das toll!

00:08:08: Das kann auch in der der Stelle sein, aber Arbeitskollege oder keine Ahnung wo...

00:08:15: Ihr fand das so touchig, deswegen das lange her.

00:08:18: Wo du es gerade gesagt hast und ploppt es plötzlich auf genau das.

00:08:22: Aber ich hätt dich vor Augen wie der dann bei Nacht und Niedl aus seinem blöden Fahrrad und dann da Kilometer weiter zu seiner Lehrstelle weil er wollte den... Das fiel halt noch ne?

00:08:32: Er wollte dem Bäckermassen nicht enttäuschen.

00:08:34: Das heißt hat sich schon eine Bindung aufgebaut zwischen den beiden.

00:08:38: Eine emotionale Bindung.

00:08:40: Und dann so Ah, ist das nicht schön?

00:08:43: Ja, das finde ich so toll.

00:08:45: Aber Thema Unterstützung.

00:08:48: Es passt ja nicht jede... es gibt verschiedene Formen der Unterstützung.

00:08:52: Wollen wir damit mal anfangen?

00:08:54: Also es gibt ja die emotionale Unterstützung klar, also dass du dann Gefühle anerkennst, Nähe vermittelt und so.

00:09:01: Und dazu gehört Leute, glaubt es dir denn nicht zuhören!

00:09:05: Zuhören, und ich meine zuhörn.

00:09:07: Klappe halten, zuhört Und wenn jemand weint, dann nicht gleich.

00:09:11: Oh Gott oh Gott und das wird schon wieder um.

00:09:13: machte doch keine Sorgen sondern aushalten.

00:09:16: Dasein!

00:09:17: Vielleicht den Arm nehmen, wenn es passt so aber vor allen Dingen da sein einen Teil Name zeigen und nicht den anderen zu quatschen.

00:09:24: Wenn Leute dann anfangen mit klugen Gradschlägen das wenn ihr mal so richtig da überlegt die wollen eigentlich sich selbst damit lassen weil sie selbst mit den Tränen vielleicht nicht umgehen können.

00:09:34: also dass er eine Form ist wirklich dieses emotionale Daseinn Ja.

00:09:41: Aber vielleicht sollten wir uns erst kommen, bevor wir jetzt schon an die Lösungsvorschläge kommen.

00:09:47: Sollte vielleicht erstmal klären warum das eigentlich so wichtig ist, dass wir Unterstützung

00:09:51: brauchen?

00:09:52: Oh, sehr gut!

00:09:53: Ja.

00:09:55: Also wir Menschen, ich glaube wir überschätzen uns ständig, solange wir autonom sind und alles funktioniert erleben wir uns als selbstständig.

00:10:07: Ich krieg das hin.

00:10:10: Aber in einer schweren Krise kann genau diese Fähigkeit ja verloren gehen.

00:10:14: Dass du selber persönlich körperlich erschöpft bist, emotional überfordert Angst hast und die Situation schlicht nicht mehr angemessen beurteilen kannst.

00:10:29: Und dann ist es natürlich wichtig dass die Menschen um dich herum auch gegen deinen Widerstand Dann etwas tun.

00:10:41: da ist das tun gefordert.

00:10:44: Also, das war in meinem Fall ja so wenn du ne Sepsis kriegst fängst du an zu tüdern.

00:10:50: also ich zumindest.

00:10:52: Ich sehe wirklich...ich bin dann in einem Film gerne auch mal in der Krimi-Komödie oder im Kriminalfilm Aber so realistisch, dass ich das nicht mehr unterscheiden kann.

00:11:08: Was real ist sowas nicht?

00:11:09: Für mich ist es dann Realität.

00:11:11: Die Diäte waren für Annika zwischendurch eine Wandplastik Drogen-Dieder.

00:11:15: Ja!

00:11:15: Was ja der Realitäten ist so ganz ... Ah!

00:11:18: Und die so maffiosige Drogendieder.

00:11:22: All das, ganz ernsthaft.

00:11:25: Oh!

00:11:26: Ein Psychiater, der war doch mal bei deiner Bettnachbarin und da hat einiger gedacht, er würde das spielen.

00:11:33: Nein, der ist aber

00:11:33: bei mir!

00:11:34: Und der war bei dir sogar?

00:11:35: Der war ja

00:11:36: bei mir.

00:11:36: Ach

00:11:36: du eh dann.

00:11:37: Um zu erklären

00:11:38: ob die Alte völlig einen Hauert.

00:11:40: Was kam dabei raus?

00:11:41: Ich habe mich totgelacht, der kam da und setzte sich hin und ich dachte sie sind halt beschissen besetzt.

00:11:47: Wer hat sie denn gecastet?

00:11:52: Nein, das war es ja.

00:11:53: Die haben sich hier einen Wochen lang kaputt gelacht.

00:11:57: Und wirklich so ein kleiner abgebrochener Meter in einem etwas hohesbilligen Anzug mit einer Fliege und einer kleinen runden Brille.

00:12:06: Eine Karikatur, ne?

00:12:08: Ja, so ein Sieg-Bund-Freud für

00:12:10: Arme!

00:12:12: Es tut mir leid aber ich sage ganz ehrlich Sie sind so nach dem Klischee besetzt, das kann nicht gut gehen.

00:12:23: Da müssen wir irgendwas anderes suchen!

00:12:25: Die Besetzung muss irgendwie geändert werden... Ist

00:12:28: das schön?

00:12:29: Also dessen Bericht hätte ich gerne gelegen.

00:12:32: und hat er dich nicht gleich in die Psychiatrie überwiesen?

00:12:35: Hat

00:12:36: sich gut amüsiert.

00:12:38: Dann später als der klarer war ... Genau so wie ich auch gedacht habe, der Arzt beim letzten Mal wollte mich umbringen.

00:12:50: Ja das war schlimm.

00:12:53: Aber wir wollen jetzt ständig überkrankten aber die Geschichte ist doch... Also Annika mit der Tüterte ans Krankenhaus und war auch lebensfiedrohlich!

00:13:02: Und ich durfte nicht mehr drehen.

00:13:03: Ich sage, Leute ihr werdet mir Freude haben wenn ich dann an die Kappe gleiten nie und keine und so.

00:13:08: oder okay ich sitze hier mal gucken was passiert und dann kam irgendwann eine Ärztin.

00:13:13: die kann wir auch schon hätte hier.

00:13:15: können sie mal bitte kommen wir kommen hier nicht weiter ja habe ich mir gedacht So der Notaufnahme könnt ihr euch vorstellen wie Emergency Room aber so in Norddeutsch alles.

00:13:26: Es war wie ein Lazarett, nicht echt jetzt.

00:13:29: Ich habe ja alle schon erlebt aber das war schon heftig was ich da gesehen könnte und dann rein in den Behandlungsraum und der war wirklich sehr blutig und Annika lacht dann da echt jetzt gut überströmt Und die Ärzte haben dann gesagt, ja also ihre Frau will sich nicht von uns behandeln lassen.

00:13:50: Wir kommen da nicht weiter und dann müssen wir abbrechen.

00:13:52: Dann machen wir Balliativbehandlung, also so Stelfelbekleidung aber wir wissen nicht so richtig so.

00:13:59: Und dann bin ich denn da gewesen und da sah ich dich erst ein bisschen skeptisch und dann habe ich dir einen Küstchen gegeben und dann konnten wir beide ein bisschen reden.

00:14:12: Ja, und ich hatte das ... Er war ja felsenfest überzeugt.

00:14:16: Diese Ärzte würden mich umbringen wollen.

00:14:20: Ich war schon wieder in irgendeinem Film abgetaucht.

00:14:22: Und die wollten mir einen Heizkatheter legen.

00:14:25: also damit man nun auch irgendwelche Medis und Blut oder so irgendwie aus mir und in mich reinkriegt.

00:14:32: Und dazu muss man natürlich an eine Schlagader.

00:14:36: Wenn das nicht richtig funktioniert wird es halt etwas nass.

00:14:40: Etwas!

00:14:42: Ich ... okay.

00:14:44: Gut, kam mir vor wie im Schlachterei.

00:14:46: Da

00:14:46: drückt immer um diesen Kadele und das tut weh!

00:14:50: Und du fühlst dich so beklimmt.

00:14:52: Das ist ja alles in der Nähe des Herzenses nicht lustig.

00:14:54: Die durften dich glaube ich nicht mehr anfassen?

00:14:56: Und

00:14:56: die durften mich nicht mehr anfassen weil Entschuldige bitte mal.

00:15:00: Anfassend um weh zu tun läuft gar nicht.

00:15:03: Und ich hab das Ganze auch nicht mehr kapiert überhaupt nicht.

00:15:07: Dann hatten sie dich gut, ich denke nicht noch so eine Fakefigur.

00:15:11: Der ist nicht echt, der ist niemals echt.

00:15:14: Tilly würde das nie von dir verlangen denn macht doch nicht mit und bringt dich um, dass es nicht echt.

00:15:19: Und dann kam ein Moment wo er dicht am Krankamier ein kleines Küsschen gab und ich konnte ihn riechen.

00:15:24: So!

00:15:25: Ich kann ja Tilly sowieso gut riechnen und er hat einen sehr netten Duft und da wurde mir klar, der is jetzt echt.

00:15:35: Und dann hat er mit mir gesprochen und in dem Moment, das ist Gott sei Dank in die letzten Hirnenwindungen gekrochen.

00:15:42: Ja, Gott sei dank!

00:15:42: Und da habe ich gesagt, pass mal auf, ich kenne ja so diese Prozesse, es gibt noch einen Schmerz-Eiermacher-Weg, der hat diesen Zugang zu legen.

00:15:52: und wollen wir dass sie Maria probieren wäre?

00:15:55: Habe ich das den Ärzten erklärt?

00:15:57: Ja.

00:15:57: Ich habe gesagt, ja ist eine gute Idee!

00:15:59: Das ist eine gut Idee!

00:16:01: Ja, ich sage, ich bin draußen noch also wenn was ist und dann bin ich wieder zurück.

00:16:05: und dann irgendwie gefühlt Stunden später kamen denn da einer Arzt und hat sie noch bei mir auch noch entschuldigt.

00:16:13: Und

00:16:13: der kam dann ja ein paar Tage später in die Intensivstation und ich hab mich dann auch erst mal entschuligt.

00:16:18: Also es tut mir so leid.

00:16:22: Du warst

00:16:25: überfordert.

00:16:26: Darum dieser Selbstes, war mein Hirn völlig verschraubt und das habe ich alles nicht mehr so richtig mitgekriegt.

00:16:33: Das heißt wie der denn zurück zu unserem?

00:16:37: Also wir haben das Emotionale.

00:16:39: dann gibt es eine Form würden wir das mal nennen So eine Mischung aus Informational.

00:16:46: Also so Informationen geben, dir und auch den Ärzten Informationen geben.

00:16:51: So tickt Annika im Moment die es so dauert.

00:16:53: Dir die Informationen geben.

00:16:54: Baby das ist nicht Hollywood hier!

00:16:56: Das ist verdammte Scheiße!

00:17:02: Und das ist also wirklich so Informationen geben, aber dann auch ganz konkret instrumentell so Lasten reduzieren.

00:17:11: Das heißt in dem Moment auch wirklich sagen, ich fahre da und war die ganze Zeit da und dann die Last nehmen.

00:17:18: Aber es hat auch nur deshalb geklappt weil ich dir ja im tiefsten Innern absolut vertraue!

00:17:27: Du bist mein Sicherheitsnetz und das machen wir eigentlich ja schon seit Ewigkeiten.

00:17:32: Ich glaube, dass ist auch eines der Geheimnisse unserer langlebigen Beziehung dieses ganz automatisch einspringen wenn eine andere ausfällt Wenn es ne Krankheit ne Krise Schmerzen Probleme Trauer Irgendetwas gibt ist der andere da, um aufzufangen.

00:17:53: Ohne darum zu bitten.

00:17:55: und das ist der Unterschied.

00:17:56: Du musst nicht um eine Hilfe bitten!

00:18:01: Du trittst nicht in Verhandlungen ein.

00:18:04: Eine wirkliche Unterstützung ist eigentlich wenn derjenige da ist ohne dass er sich ankündigen muss, ohne dass sein Nachfahrt.

00:18:13: was soll ich jetzt tun?

00:18:14: Sondern er ist da oder vertraust ihm mit allem weil das kennst du jetzt schon lange und so weiter.

00:18:24: Und deshalb ist es so wichtig, dass man eine Freundschaft, eine Verbindung, die einem Wichtiges auch ein bisschen pflegt.

00:18:31: Ein bisschen richtig pfegt!

00:18:34: Also wenn wirklich jetzt... also was heißt kostet?

00:18:38: Ja mal, es kostet Zeit okay ja.

00:18:42: Aber bei uns ist es einfach... Das ist so wortlos und das ist ein Bedürfnis, also müssen wir gar nicht drüber reden.

00:18:50: Und es ist einfach ohne jetzt ins Detail zu gehen, wir beide haben uns gegenseitig schon öfter mal das Leben gerettet.

00:18:57: Wenn der eine oder die andere nicht da wäre dann würde der Postgast nicht so da sein.

00:19:04: Das ist

00:19:05: ein Geschenk, dass wir bald uns gegeneinander haben und langsam reifer werden.

00:19:13: Ich will keine Angst machen aber gerade auch Menschen, die alleine sind keine solche Beziehung haben, aber Freundschaften

00:19:23: pflegen.

00:19:24: Auch David.

00:19:24: Das geht nicht darum, dass du mit ihnen im Fahrrad bist oder tausend Jahre zusammen bist und so.

00:19:29: Aber die Nachbarin, den Nachbarn, den Kollegen, die Kollegen, whatever...

00:19:34: Du hast gibt viele Beziehungen auch Partner wo dieses Sicherheitsnetz nicht unbedingt da ist?

00:19:42: Ja, ist das dann eine gute Freundin oder jemand der sich auch ein bisschen kümmert.

00:19:48: Wenn er dich zweitere Tage nicht gesehen hat und man das Telefon klingelt... Das mische ich hab' dich jetzt gar nicht gesehen!

00:19:53: Alles okay?

00:19:55: Oder wenn der merkt du bist ein bisschen bedrückt, denn auch mal nachfragen, mal vorbeikommen.

00:19:59: Einfach bitte auf was von dir stehen

00:20:04: hier.

00:20:04: Und den auch spüren.

00:20:05: Du kannst natürlich auch fragen, aber am schönsten ist es eigentlich zu spümern.

00:20:11: Brauchst du jetzt diese emotionale Unterstützung?

00:20:13: Dann halte ich einen Mund, dann bin ich einfach da.

00:20:15: Halt händchen und whatever.

00:20:17: Brauchste jetzt wirklich die tatkräftig Hilfe?

00:20:19: Ja!

00:20:20: Okay, dann schmier' ich mich nochmal aus Fahrrad oder geh noch mal und kaufe nochmal eine Runde ein und mach dir mir hinter so keine Ahnung was Wenn du merkst Da ist irgendwas und da muss jemand Auch mehr Informationen kriegen.

00:20:34: Vielleicht auch über Behandlungsmöglichkeiten oder Überlösungsmöglichheiten, wenn es finanziell schief hängt.

00:20:40: Was können wir da tun?

00:20:41: Denn ist das so eine informationale Hilfe.

00:20:45: Es ist

00:20:46: je nach dem was angebracht ist.

00:20:48: Also psychologisch könnte man sagen in einer Krise leidt uns ein anderer Mensch dann seine Handlungswichtigkeit.

00:20:56: Ja

00:20:56: genau

00:20:58: gut.

00:20:58: also in dem Moment wo ich das nicht selber kann Aus irgendwelchen Gründen machte das.

00:21:02: Es war ja, als ich krank wurde hier und abknallte langsam oder durchknallt, haben Christine und du ihr habt dann einfach entschlossen, dass geht so nicht weiter.

00:21:14: Wir müssen was unternehmen.

00:21:16: ob sie nun zethert und so und ich jetzt Krankenhaus will eigentlich zwar nicht egal wir müssen sie jetzt dahin verfrachten und damit habt ihr mir das Leben gerettet.

00:21:26: Das sind ganz klare Angelegenheiten Und da muss man sich dann auch mal über Proteste so wegsetzen.

00:21:33: Ja und das kennt doch jeder von uns, dass du jemanden siehst und denkst oh das geht jetzt nicht gut und dann packst du

00:21:41: einfach mal mit an.

00:21:43: Das braucht gefühlt halt ein Kassin und ich beide Parallel sozusagen.

00:21:49: Aber dann gibt es auch so eine Sache, dass mir auch noch mal wichtig ist.

00:21:51: Wenn jemand jetzt sehr taurig ist und weint all diese Sachen was mir in meiner Arbeit in der Beratung der Therapie natürlich häufiger passiert Dass du denn das auch erstmal so bestätigt Das ist eine Situation die wirklich so will lassen.

00:22:10: Und das sage ich dann auch für mich In dieser Situation, in einer Beratungen vollkommen normal wenn Menschen anfangen zu weinen oder

00:22:20: zu schreien.

00:22:21: Das ist hier auch der Platz dafür, ne?

00:22:22: Und das sage ich denen auch, sag dann bitte also alles was du jetzt hier ausdrücken kannst, was rauskommen kann... Hier ist ein sicherer Rahmen dafür und ich fange jetzt nicht gleich an Großtherapeutin zu rababern und es irgendwie zuzudecken sondern ich halte das aus und das Leute das ist mein meine Grundschweige angelegen hat, das wisst ihr ja auch so Menschen die traurig sind oder verzweifelt sind Das auszuhalten, mit den zusammen aus zu halten ohne gleich mal klugen Ratschlägen zu kommen.

00:22:54: Der schöne Satz auch Radschläge können Schläge sein Passt da.

00:22:58: Die wollen einfach nur jemanden haben, der ihn zuhört und ihr fangt dann plötzlich an die großen Radstärke zu geben.

00:23:04: damit verliert ihr sie auch.

00:23:05: Das

00:23:06: wisst ihr ja auch selber das wissen wir alle wenn du einen traurigen Fall in deine zum Beispiel ein Todesfall in deiner Umgebung hast von jemandem an dem du sie gehangen hast oder erscheinen diese Zeit halt alle Wunden.

00:23:22: was es denn alles für Platytüden gibt Das wird schon wieder was.

00:23:26: Soll er auferstehen?

00:23:28: oder was ist da gerade gemeint?

00:23:30: Und das ist doch Quatsch!

00:23:32: Ich brauche die Zeit, die ich brauche um damit klarzukommen.

00:23:35: So fertig und dann gibt es auch keine Abkürzung.

00:23:37: Da gibt's keine

00:23:38: abkürzten, da gibt es keine vorgeschriebenen Zeit.

00:23:41: Die meisten werden ja dann... naja, das ist jetzt aber auch schon ein Jahr hier.

00:23:44: Ach

00:23:44: Gott, vergesst du es?

00:23:46: Ja Man muss zu zehn

00:23:47: Jahren, um da überhaupt mit klarzukommen.

00:23:50: Also du lasst den Leuten ihre Zeit!

00:23:53: Wichtiger wäre es dann einfach dabei zu seinen Armen zu nehmen oder eine Kleenex zu reichen und gut ist.

00:23:58: Oder

00:23:58: auch zu sagen so jetzt haben wir eine Gänze erreicht.

00:24:01: Meines Erachtens wo wir in Armen und Kleenechs reichen aber nicht mehr weiterkommen.

00:24:06: Und da unterstützt ihr euch und ich guck mal wo wir hingehen können zusammen.

00:24:09: Zum Beispiel ja Oder es fällt einem selber irgendwas ein, was man da machen kann.

00:24:17: Also zum Beispiel Fotoreiben angucken, Filme angucken mit demjenigen falls das der andere macht.

00:24:24: dann bitte mach mit um sich zu erinnern und dann guck mal an zu lachen darüber und die Witze und Geschichten und so einfach ums ich zu erinnern ist.

00:24:36: doch es dient auch den Abschluss.

00:24:38: also Es kommt immer ganz drauf an, was derjenige möchte.

00:24:41: Aber dieses Platt machen und das ist jetzt aber auch schon ... Und ehrwichtzeit im Bestimmen läuft ja nicht.

00:24:48: Oder so was war's?

00:24:50: Also, ja, es ist traurig!

00:24:51: Aber als bei mir das und das passiert ist... Warst du das wie Zahnschmerzen?

00:24:55: Ja, aber ich hatte ja noch viel mehr weh und bla bla bla.

00:24:59: Dieses Ablenken.

00:25:01: Das ist nochmal,

00:25:02: ne?!

00:25:04: Ihr müsst nicht alle hier Therapie machen oder Therapeuten sein.

00:25:08: Aber dieses sich zurückhalten, vielleicht auf Fragen.

00:25:11: Ganz simple Frage was brauchst du jetzt?

00:25:13: Ja!

00:25:14: Was kann ich dir jetzt Gutes tun?

00:25:16: und wenn die sagen Ich brauche eine Tafel Schokolade denn wo die in der Tafelschokolade hat Wenn sie einen Arm wollen dann kommen Sie an den Arm.

00:25:21: Wenn sie einfach nur sagen bleibt einfach nur da sitzen Dann bleibst einfach nur dasitzen Du folgst dem anderen.

00:25:28: Na was ich ja...ich bin ja ein Einzelneider Und für mich ist der schlimmste Satz ja irgendwie, naja jetzt bei dieser Problematik will ich dich nicht allein lassen.

00:25:44: Leute ist ja lieb gemeint aber für mich ist das mega anstrengend weil ich muss mich dann immer zusammenreißen oder tue es einfach weil ich den anderen auch nicht belästigen will mit meinem Scheiß.

00:25:58: also halte ich mich da immer zurück.

00:26:01: Das ist keine ... Ist nicht gut, das weiß ich.

00:26:03: Aber ich möchte wirklich meine Ruhe dann!

00:26:06: Und wenn ich traurig bin, denn lasse... Der möchte auch heulen bis ich dicke Augen und Kopfschmerzen habe.

00:26:12: Und dann ist ne?

00:26:13: Dann hab' ich mal eine Emotion abgebaut.

00:26:17: So ist jeder Unterschied länger.

00:26:19: noch einmal diese ganz simple Frage was möchtest du jetzt gerade?

00:26:22: Ja.

00:26:23: Sollte ich einfach nur da sitzen zuhören solltet mit der Nachdenken nach Lösungen gucken, solltete mein Internet gucken Oder soll ich etwas ganz Konkretes für dich übernehmen?

00:26:32: So, A, WC oder vielleicht gibt es auch noch einen D. Sagen ja.

00:26:36: Weil wir können nicht... Ich auch nicht!

00:26:39: Wir können nicht in die Köpfe reingucken.

00:26:40: Wir sind darauf angewiesen, dass da andere uns ein bisschen was erzählen.

00:26:45: Das sind jetzt ja alles Sachen, die wir machen können wenn jemand in der Krise drin ist.

00:26:51: Aber ich kenne doch das sicher auch.

00:26:52: Es gibt hier auch die Profilachseunterstützung.

00:26:56: also du merkst ja manchmal wenn jemand richtig überlastet ist beispielsweise, der es total gestresst oder die Familien-Situation ist eine Katastrophe, partnerschaftliche Probleme.

00:27:13: Irgendwie sowas.

00:27:14: du kriegst das so in deiner Umgebung mit.

00:27:16: und ja man kann natürlich sagen dass geht mich alles nichts an oder man könnte schon da einsetzen.

00:27:30: Zum Beispiel, ich sehe du trägst ganz schön viel und bietest einfach ein Ohr.

00:27:37: Nix weiter!

00:27:37: Also dann kann derjenige erzählen und da geht es auch nicht.

00:27:41: ja in meiner Beziehung so einfach mal erzählen lassen gerade viele Frauen die oft mehrfach belastet

00:27:52: sind.

00:27:53: Und wie?

00:27:54: Funktionieren lange funktionieren länger Und Hauswahl, drei Kinder.

00:28:01: Beruf, Termine, Verantwortung und keine Ahnung, großes Haus oder große Wohnung oder was weiß ich ... Die Kinder haben alle unterschiedliche Hobbys.

00:28:15: Weißt der Teufel?

00:28:17: Oder die Frau ist immer auf Geschäftsreise und muss sehen, dass sie damit klarkommen.

00:28:22: Und irgendwann ist dieser Grad erreicht.

00:28:27: ganz Schlimmes.

00:28:30: Erstmal, dass wir Menschen ganz lange funktionieren und das sich dieses Funktionieren im Grunde wie ein Beweis anfühlt, dass es offenbar noch geht.

00:28:44: Damals bist du vielleicht längst über diese Belastungsgrenze hinweg und der Stress hat schon angefangen.

00:28:49: Du hast schon mal auch einen Kopfschmerz und kannst nicht schlafen aber dringst alles noch ein bisschen zurück weil funktioniert ja.

00:28:57: Und dann ist irgendwie so ein Mensch von außen wichtig, der mal so eine Realität checken macht und sagt du schaffst das gerade noch.

00:29:05: Aber der Preis wird langsam bisschen hoch.

00:29:13: Nun kann man nicht sagen dass jetzt automatisch irgendwie auf so einer Überbelastung immer gleich ne Folge ist die Du sehen kannst.

00:29:22: also was was ich in Krankheit irgendwas.

00:29:26: Aber du kannst natürlich sehen, wenn jemand richtig platt ist und dass er das dann einfach im Grunde nicht mehr so wirklich schafft sondern über seine Grenzen geht.

00:29:36: Und dann passiert mit dem Immunsystem ja so einiges.

00:29:40: und in dem Moment wo da ein bisschen... Das ist ja das Perverse!

00:29:46: Wo es ein bisschen Entlastung gibt.

00:29:49: Da fährt das Immunystem runter und da kriegst Du Deine Erkältung.

00:29:55: Was weiß ich?

00:29:56: Da gibt es so einen schönen Brief für Leisure Sickness.

00:29:59: In dem kennt ihr vielleicht auch noch, wenn ihr haltet durch bis zum Urlaub und dann freut ihr euch drauf.

00:30:05: Ja ganz toll!

00:30:06: Und dann hockt ihr irgendwo vielleicht in eurem Hotel, wenn du unterwegs seid und plötzlich kommt da irgendeine Scheißgrippe oder ein Virus weil genau das Immunsystem hält durch.

00:30:17: Evolutionär hat eben die Aufgabe von euch Verangriff zu schützen Irgendwelche Wunden dann da sein sollten, dass sie schnell wieder zugehen.

00:30:31: Und wenn die jetzt das Immunster sind, ist das ungefähr geil?

00:30:33: Jetzt habe ich mal wieder ein bisschen frei.

00:30:35: Dann fährt es runter und kommt zum Mieservirus und sagt Hallo!

00:30:39: Hier bin ich aber, zeig dich dir auf der Nase.

00:30:43: Ich glaube, das hat jeder von uns schon mal erlebt, so richtig gestresst nach der Arbeit.

00:30:47: Der Rai, jetzt hast du ja endlich eine Woche Urlaub.

00:30:48: Ja, geil...

00:30:51: Oder das Wochenende, du freust dich die ganze Woche.

00:30:53: Du kriegst echt auf dem Zahnflasch oder bist so durch.

00:30:57: Da ist das Wochenend und Bums.

00:30:59: Mach's mit Kopfschmerzen auf oder Diggarnase oder irrsommist!

00:31:03: Aber was du im beschrieben hast?

00:31:05: Das sind schon alle so...das sind die Wege ins Ausgebrand zu haben, ins Planau.

00:31:10: Also es ist so fies, ich finde es so gemein.

00:31:13: Es gibt verschiedene Stufen jetzt mal ganz kurz.

00:31:16: also eine Stufe ist am Anfang Du hast Bock auf die Arbeit und du freust dich auf die Sachen, die da gelöst werden müssen.

00:31:23: Und bist engagiert ohne Ende.

00:31:25: also wirklich Feuer und Flamme am Anfang.

00:31:27: Das ist die erste Phase.

00:31:28: dann freut sich jeder Arbeitgeber und jede Kollege war aus die Tolle super.

00:31:32: Dann kommt irgendwann ein Moment wo du merkst oh verdammt ich krieg das ja doch nicht so hin wie es mir eigentlich vorstellt.

00:31:39: Es ist auch bisschen viel vielleicht manchmal ein bisschen zu schwer für mich Ich weiß es nicht!

00:31:44: Ich muss noch mehr tun damit ich das irgendwie auf die Reihe kriege.

00:31:47: Du machst also noch mehr.

00:31:48: Machst Überstunden, armes Aufrocken in den Taler.

00:31:52: Und dann merkst du, Scheiß!

00:31:54: Das haut auch nicht hin.

00:31:56: und dann kommt so eine Phase des Immersionismus.

00:31:58: Dann sagst du dir, kann mich alle gerne haben was soll das?

00:32:01: Warum soll ich mir alle Wettesten aufreißen hierfür und wofür überhaupt?

00:32:06: Die Kollegen können ja auch mal... Also da bist du denn so?

00:32:09: Ja, du merkst schon, du fängst schon an ein bisschen Erpfung zu machen.

00:32:15: Ah, Prost!

00:32:16: Prost Kaffee.

00:32:18: So und dann oder Tee, Entschuldigung.

00:32:22: Und dann kommt so ein Nachher am Ende wenn es überhaupt nicht mehr weiter geht.

00:32:26: denn zieht der Körper eine Regeltin den Stecker weil du sagst vonverständlich musst auf weitermachen dein Körper sagt schon lange weil du nicht mehr richtig schlafen kannst ist das erste wichtigste Symptom.

00:32:37: Nicht mehr richtig Schlafen kann morgens aufstehen und sich überhaupt wie geriedert fühlen als wenn du gar nicht geschlafen hast.

00:32:43: All diese, dann kopfst du mir jetzt dieser ganze Scheiß den man so hat.

00:32:46: Oft auch Bauch ne?

00:32:48: Und dann wenn Du eben nicht hörst, dann wirst Du fühlen und das fühlen handelt nicht seitens in Krankschreibung bzw.

00:32:58: denn auch in die Klinik so.

00:33:00: Und es muss nicht soweit kommen.

00:33:03: Aber diese Anzeichen werden ja gerne mal negiert.

00:33:08: also... Ja Achtet ja keiner drauf, weil so lange ich das hinkriege.

00:33:14: Freuen sich alle!

00:33:15: Betrüge mich auch gerne selber denn es zeigt ja... Ich schaffe das.

00:33:20: Ja und alle freuen

00:33:21: sich gerade gelernt.

00:33:22: Genau

00:33:22: und alle freuen sich auch.

00:33:23: Es wird keiner... Und ich arbeite ja im Ative-Reich wo es richtig nach Richtung KI geht und das ist immer da kompliziert sehr anschlussvoll Ganz kluge Menschen und es passiert im Moment ganz ganz viel das wisst ihr in diesem Bereich.

00:33:41: Und die werden, ich sag's mal ganz zuggeschissen mit Aufträgen zum Teil wirklich mit komplizierten Sachen und das kann auch nicht jeder machen.

00:33:50: und diese High-Performer, die so richtig auf ganz klug sondern viel besser gutbescheid wissen.

00:33:56: Die wissen manchmal gar nicht mehr, die können nicht mehr abschalten ne?

00:33:59: Also gerade in KI, gerade mit diesen ganzen Agenten, die man dann dabei hat, die twenty-four seven arbeiten.

00:34:07: Da den Ausknopf zu finden und was auch so jetzt könnte mich mal gern haben ich werde erst mal mich um mich kümmern das fällt einigen schwer.

00:34:16: Was ich sagen will in einem Satz Wir werden noch viel mehr genau mit diesem Thema zu tun haben im KI Zeitalter weil KI heißt es wird alle schneller werden Es wird keine Pausen geben.

00:34:31: Und da jetzt zu sagen, jetzt ist es gut sich um sich selbst zu kümmern.

00:34:35: Das was wir ja hier auch versuchen euch beizubringen das wird schwer.

00:34:38: und da kommen jetzt zu unserem Thema.

00:34:41: Kollegen Kolleginnen Freunde die merken du hast sie so verändert ich höre dich gar nicht mehr lachen und du siehst irgendwie auch scheiße aus und Du gehst gar nicht mit zum sport gar nicht meer raus keine hobbies mehr Da haben wir jeder die Pflicht in den anderen, auch wenn es sich einmal darauf hinzuweisen.

00:35:00: Ja das stimmt also für mich eine gute Überlegung.

00:35:04: Ja ja ja ja aber es gibt eben dieses vieler.

00:35:09: dann noch mal einen kurzen Einschub gibt da wieder über tausend Sachen Untersuchungen an dem Bereich und ganz klare, ganz deutliche Untersuchung dass wenn du diese Unterstützung, diese Hilfe hast von Menschen Du wirst in der Regel gesünder leben psychisch gesünder Leben, psychische Erkrankungen und der Menschen die eingebunden sind in so ein Netzwerk sind deutlich weniger als bei anderen Leuten.

00:35:33: Und so in vielen eigentlichen allen Bereichen geht es dir grundsätzlich im Vergleich zu anderen, die das nicht haben besser.

00:35:42: Heißt nicht dass es nur eine eins-zu-eins Korrelation gibt oder andere Faktoren warum sie gut ausstecken gehen.

00:35:48: aber das ist schon so ein Meilenstein den du auch selbst stehen kannst

00:35:53: Weil du gerade bei Stress warst.

00:35:56: Es gibt ja in der Psychologie so ein Begriff Co-Regulation.

00:36:03: Stress ist ja nicht ausschließlich etwas, was du allein bestimmst sondern wie du eben erzählt hast auch durch die äußeren Umstände.

00:36:13: also wenn dein Abteilungsleiter Druck macht Wenn die Kinder nerven PKI unentwicht arbeitet.

00:36:23: Das sind ja Faktoren in deiner Umgebung, die den Stress vermieren und denen du nicht unbedingt bestimmen kannst.

00:36:36: Und wenn du dann das Gefühl hast... Da ist schon die Anwesenheit eines anderen Menschen, Stimme, Berührung oder das Gefühl da ist jemand der sich kümmert.

00:36:48: Der kann diese Stressgeschirm schon ein bisschen beeinflussen.

00:36:52: Das heißt

00:36:53: nicht dass das Problem gelöst wird?

00:36:56: Aber wir müssen plötzlich nicht mehr allein ertragen.

00:37:00: Das heißt, die Hefe ist nicht nur was kann ich für dich tun?

00:37:04: Sondern einfach Ich bin da!

00:37:07: Ich bin für Dich da.

00:37:08: Das sind schon Unterstützer.

00:37:11: Also gar nicht nochmal.

00:37:13: Kein großer Zauber.

00:37:14: Es gibt auch Menschen, die dann sagen, wenn ich mich jetzt um den oder die kümmere... Dann habe ich richtig viel zu tun und da muss ich ja ganz viel machen und hab doch keine Zeit dafür.

00:37:26: Für so ein offenes Ohr hast du ja mal ein bisschen Zeit, musst du Zeit haben.

00:37:30: Es gibt hier auch noch das schöne Wort Beistand wo es dann auch darum geht dass jemand kann mir weder das Problem abnehmen noch für mich lösen aber er kann es mit mir aushalten.

00:37:45: vielleicht kann man das so unterteilen?

00:37:47: Es gibt die aktive Hilfe ich tue etwas für dich Und es gibt Unterstützung.

00:37:53: Ich trage etwas mit dir und Beistand, ich bleibe bald hier auch wenn ich nichts erinnern kann.

00:37:59: Geile

00:37:59: Unterstützung!

00:38:00: Also geile Unterteilung, Entschuldigung.

00:38:02: Das sind so die drei Freiler von solcher Unterstützung.

00:38:06: Wenn uns das

00:38:07: klar wird

00:38:08: dass wir in diesen drei Bereichen was tun können dann sehen wie wir das zum Beispiel auch beruflich machen können indem man für den anderen da es unter mal zuhört.

00:38:24: Und dann kommt so was, also ich finde die drei Teilungen zauber, find' ich richtig gut.

00:38:29: und dann kannst du so eine Kette haben.

00:38:32: Also du bekommst Unterstützung in der Art und Weise wie's jetzt gerade angesagt ist.

00:38:38: Dadurch kann deine Kontrollüberzeugung sich steigern.

00:38:41: Du hast vorgedacht das wird nie was, das geht nie hin und das geht nicht gebacken.

00:38:46: Mit dieser Unterstützung kann viele halt Tatkräfte sagen, weißt du was?

00:38:50: Ich gehe mit dir zusammen zur Behörde oder ich beantrage diese und jenes.

00:38:53: plötzlich bekommst du das Gefühl.

00:38:55: Ich habe wieder ein bisschen mehr Kontrolle über so ein wichtiger Faktor damit es dir gut geht.

00:39:01: Und du weißt nie was sich daraus entwickelt!

00:39:04: Du hast da jemanden in deiner Arbeitsstelle und da teilst du das.

00:39:09: Und der sagt auf einmal, dass ich ein ähnliches Gespräch gerade mit Gisela aus der Buchhaltung spürte...

00:39:15: Und die hat das gemacht?

00:39:16: Die hat das und das dagegen gemacht.

00:39:18: Und du lernst Giseli kennenl, aber einmal sagt ihr schon so dritt!

00:39:22: Du fühlst

00:39:22: dich überhaupt nicht mehr alleine und du hast das Gefühl, du kannst tatkräftig was tun.

00:39:26: also es ist nicht immer so dieses Gefühl Ich bin alleine Ich muss irgendwie damit leben, kann sich manchmal nicht automatisch aber manchmal damit auch erledigen.

00:39:40: Und dann kommen wir zum dritten Punkt.

00:39:41: also wir haben Unterstützung Kontrollüberzeugung.

00:39:44: wenn du dann merkst es geht voran Dann kannst und funken sogar von Optimismus wieder auftreffen dass du denkst das Leben ist vielleicht doch gar nicht so doof und vielleicht gehe ich ja da noch ein bisschen was gebacken in die Richtung wie ich's gerne möchte.

00:39:57: dann kommst du dann kannst du durch hier ab kannst du mal wieder Spaß haben oder Freude haben und mal lachen.

00:40:03: Und dann ist so zum Punkt diese psychologische Sicherheit das ja mein Lieblings Thema, dass du dann auch das Gefühl hast ah ja ich habe viel als ein kleines Netzwerk von Leuten auf die ich mich verlassen kann da fühle ich mich sicher.

00:40:18: Und dann gibt es diese beiden Begriffe in der Bindungsforschung, das gibt die Psychologe der sichere Hafen.

00:40:24: Dass du weißt wenn es schlecht wird draußen wenn es mir schlecht geht dann kann ich mit diesen Leuten wie so einen sicheren Hafen kann ich da einkehren mit den Schnacken.

00:40:33: aber auch die sichere Basis, eine secure Base auf gut Deutsch.

00:40:38: Genau!

00:40:38: Das hätte ich nämlich als nächstes um die Ohne auch.

00:40:40: Erzähl

00:40:40: du mal ja.

00:40:42: Nee,

00:40:42: erzähle.

00:40:43: Dass Du denn das Gefühl dass so mit den Herrschaften im Hinterkommen dieser sicheren Basis mag ich mir auch mal wieder ein paar neue Sachen auszuprobieren.

00:40:52: Und dann, dann machst du vieler probierst mein neues Hobby oder mag es doch tatsächlich wenn du alleine bist immer wieder Leute anzusprechen auf eine Party zu gehen?

00:41:01: Whatever so.

00:41:03: und somit seht ihr aus dieser vermeintlichen kleinen Unterstützung nach dem kann sich wirklich so ne Kette entwickeln die ganz positiv am Ende sein wird.

00:41:13: und den Optimismus und das ist auch noch eins den kann man haben.

00:41:18: Bei dir und dann höre ich auf zu reden, bei Annika ist das schön, ihr kennt sie ja so ein bisschen vom Hören her.

00:41:24: Die hat eine Art, du hast so ne Art wie ein leichtes Temperament.

00:41:28: Das ist wirklich so.

00:41:29: die Leute fühlen sich wohl über dir, die mögen auch reden.

00:41:34: Gehen wir noch mal ins Krankenhaus zurück?

00:41:35: Bei dir ist immer das Krankenzimmer voll aber nicht mit Patienten sondern auch mit Leuten mit Pflegekräften, die sich dann bei einigen Mal so'n bisschen ausruhen und mal n bisschen schnacken.

00:41:45: Und... Dann komm ich manchmal auch dazu und dann beraten wir ja auch mal ein bisschen so.

00:41:51: Die freuen sich wirklich an dir zu helfen!

00:41:55: Aber das Sicht an dir, das sieht an deiner Art und Weise, an deinem Temperament Das hat man leider oder hat man nicht?

00:42:01: Und du hast

00:42:02: es.

00:42:03: vielleicht liegt es auch einfach daran dass ich an Menschen wirklich interessiert bin.

00:42:08: Das haben das Gefühl bekommen, die ganzen Stellenverletzten.

00:42:11: Es

00:42:11: ist nicht irgendwie gemacht oder so sondern ich habe dann einfach eine Frage und dann stelle ich sie auch

00:42:20: und

00:42:21: mich interessiert es!

00:42:23: Das geht bei Annika so ratzfatz ins persönliche also wirklich jetzt.

00:42:30: Man macht mal denkt wer ist jetzt hier?

00:42:32: Wo wird gerade wer?

00:42:33: Aber das war immer schon so...

00:42:34: Er weiß doch gut dass willst du ja auch,

00:42:36: oder?!

00:42:37: Oder ist es hier manchmal

00:42:38: zu viel?

00:42:38: Nein, überhaupt nicht.

00:42:40: Deshalb habe ich ja auch nie das Gefühl... Ich schwebe so allein durch die Gesellschaft!

00:42:45: Überhaupt nicht.

00:42:47: Es war ein ganz gutes Gefühl dafür gehabt was um mich rum eigentlich ist und wie die Menschen tickend mit denen ich zu tun haben weil mich das auch immer interessiert hatte.

00:42:59: Ja, also da hat man Glück.

00:43:02: Temperament ist leider Gottes genetisch zum Teil, zum großen Teil angenäht und man kann es ein bisschen trainieren.

00:43:09: Also neugierig sein was Leute angehen.

00:43:11: Ja

00:43:12: also was man so selber machen kann wenn wir reden jetzt immer hier von Kontakten und dann brauchen soziales Netzwerk und so das ist zwar schön aber jetzt muss man ja auch mal konkret werden.

00:43:27: Was heißt denn das nun ganz genau?

00:43:29: Und ich glaube, man könnte einfach mal anfangen damit das man sich überlegt.

00:43:34: Dass man als erstes Menschen benennt... Wer sind denn nun wirklich meine zwei oder drei Personen?

00:43:40: Zu denen ich so ein festeres oder tieferes Verhältnis habe.

00:43:46: Die ich wirklich anrufen kann wenn es ernst wird.

00:43:48: Ich bin von der Kontakte im Handy.

00:43:50: So wirklich die zwei Menschen, die nach zum halb Drei anrufeln können, wenn ich in Heukrat hab Und da sortiert sich das ja schon sehr schnell.

00:44:01: Da weißt du ganz genau, ne?

00:44:02: Die würd's nicht anrufen weil die erzählt ja als erstes dass es jetzt nicht geht was ihr auf ihrem Freund liegt und da geht es nicht, weil da ist jetzt im Moment gerade gar nichts, die geht nicht ran und doch nicht um diese Uhrzeit.

00:44:16: also Schwierig!

00:44:18: Wer isst

00:44:19: das?!

00:44:19: Und dann sortiert sie sich da schon sehr Schnell Kommts... Da kommst du jetzt nicht darauf, oder?

00:44:28: Und sagst mir, da gibt es eigentlich keinen.

00:44:30: Dann wird es höchste Zeit, dass du an deinem Netzwerk arbeitest.

00:44:37: Es gibt ja so Homepages und ... Verabredungsplattform im Internet und so.

00:44:45: Da musst du mal gucken, ich kenne mich da nicht besonders gut aus aber... Ich weiß es gibt sowas für Freunde glaube ich oder so wo du nach deinen Hobbys suchst.

00:44:54: also Du möchtest mal wieder Motorrad fahren bis jetzt zwanzig Jahre nicht.

00:44:59: Guck doch mal ob in deiner Gegend welche sind die sich regelmäßig zum Motorradfahren treffen?

00:45:05: Oder du möchtes gerne.

00:45:08: Du möchtest gerne zeichnen, Mittelalter Musik machen oder Fischen.

00:45:14: Guck doch da mal rein!

00:45:15: Vielleicht ist da eine Gruppe in deiner Gegend und daraufhin hast du zumindest schonmal Menschen die das Gleiche tun und die gleichen Interessen haben.

00:45:26: Und wenn du das regelmäßig machst kann sich auch daraus eine Freundschaft entwickeln.

00:45:30: Ich

00:45:31: kann.

00:45:32: Ich muss nicht, aber durch das gemeinsame Tun entwickeln sich die meisten auch auf Freundschaften und Liebschaften wie wir immer.

00:45:40: Du kannst dich auch irgendwo engagieren?

00:45:42: Ja.

00:45:43: Aber es ist eben wichtig, dass auch rechtzeitig zu machen.

00:45:46: Und ich eines Tages festzustellen, so seit zehn Jahren habe ich keine einzige Freundin, keinen einzigen Freund.

00:45:53: Jetzt muss ich aber irgendwas machen!

00:45:55: Ja, das ist so... Aber erwarte nicht, dass nächste Woche jetzt ein besser Freund in der Tür steht.

00:46:00: Das bedarf Arbeit.

00:46:03: So ein Netzwerk ist nicht so ohne, darum ist es wichtig immer irgendwie am Ball zu bleiben für dich aber auch für andere.

00:46:11: Überleg auch was du für andere sein kannst.

00:46:14: Vielleicht ist ja in der Nachbarschaft jemand eine junge Studentin, ein junges Mädchen... junger Mann, wo du weißt mit dem kannst du Schularbeitenhilfe betreiben und den kannst du Klavierspielen beibringen.

00:46:29: Was immer

00:46:30: auch.

00:46:31: Ja

00:46:32: Es macht dir Spaß und ebenjenigen vielleicht auch.

00:46:35: Und vielleicht für der und du kannst verdienen so eine Art Mentor werden diese bestimmte Personen auch nicht schlechter.

00:46:45: Der zweite Punkt den ich wichtig finde ist eigentlich rechtzeitig zu sagen, es wird mir gerade viel zuviel und nicht erst an dem Punkt wo ich sage ich kann nicht mehr sondern schon rechtzeitig weil dann kann ich konkrete Hilfe zulassen.

00:47:09: Punkt drei kannst du Dienst das Gegner nehmen?

00:47:14: Viel kannst Du sie mit zum Sport nehmen.

00:47:17: Ich hohe sie ab, du fährst sie hin.

00:47:20: Bei Christine macht das ja öfter, dass die sich mit den anderen Müttern vom Sport verabredet und so.

00:47:26: So wichtig ist ein Netzwerk.

00:47:28: So einen Netzwerksrahmen gegenseitiges geben

00:47:30: und nehmen.

00:47:31: Ja?

00:47:32: Weil dies auch jeden Tag unterdrückt es irgendwie in Sachen Kinderlookistik bei drei Kindern mit unterschiedlichen

00:47:38: Hobbys.

00:47:39: Wahnsinn!

00:47:42: Und dies ist auch viel sinnvoller, so konkret zu fragen.

00:47:49: Ich habe ein Regal, kannst du mir helfen es am Samstag aufzubauen?

00:47:53: Ist was anderes als ich brauche irgendwie Unterstützung mit meinem Regal?

00:47:58: Ja Leute ... Na da!

00:48:03: Und es ist eben so beim Einkaufen Arzttermine Organisieren Essen bringen jemanden fahren.

00:48:08: die Hefe darf ruhig auch banal mal sein Es ist einfaches dient der Entlastung und du musst nichts immer alles allein

00:48:16: machen.

00:48:19: Wenn ich hier durch die Gegend lauf und bei unserem Lieblingswerk dann vorbei, natürlich bringe ich dann unsere Nachbarin schon heute einen Brötchen mit.

00:48:28: Klar!

00:48:29: Ich ist hier vor der Tür, schriege eine WhatsApp.

00:48:32: da liegt ein Sonntagsbrötchen vor der Türe, die freut sich.

00:48:35: und gut es sind einfach nur so an den anderen denken manchmal auch mehr an den Anderen als an sich selbst denken, so ne Mischung zu finden

00:48:45: Für mich ja selbstverständlich,

00:48:47: aber es

00:48:48: scheint in der heutigen Zeit leider sehr abzunehmen.

00:48:50: Und du kriegst dann so viel zurück?

00:48:51: Ja.

00:48:52: Du kriegts wirklich viel zurück!

00:48:53: Na was ich noch wichtig finde ist Punkt vier, fünf war mir, dass du eine Absprache für den Ernstfall triffst.

00:49:02: Dass du jemanden hast und sagst also wenn du merkst das ich nicht mehr vernünftig entscheide, dann darfst du eingreifen.

00:49:11: Das ist eine ganz große Vertrauensfrage.

00:49:14: muss man sich sehr gut überlegen, wie man das anvertraut.

00:49:18: Manchmal habe ich schon in meiner Umgebung mitbekommen,

00:49:23: sind

00:49:24: Kinder enttäuscht?

00:49:26: wenn du jetzt als Mutter oder als Vater jemandem anderen Flieger beauftragst einfach weil die Tochter lebt in Wanne Eichel und ruft einmal im Monat an weißt Du was soll sie denn da übernehmen?

00:49:46: Die weiß über deine Lebensumstände weniger als nichts.

00:49:51: Und der Nachbar mit dem trist dich jeden Tag, also...

00:49:54: Dazu gehört auch tatsächlich so etwas wie Patienteverfügung.

00:49:58: Ja?

00:49:58: So was!

00:49:59: Dass

00:50:00: man sich dabei Zeiten Gedanken drüber macht, wem vertraue ich eigentlich, wer könnte meine Hefe sein?

00:50:08: und du darfst eingreifen.

00:50:10: Und Unterstützung auch selber nicht mit schwächer Verwechsel.

00:50:16: Also Autonomie bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen.

00:50:22: Im Gegenteil.

00:50:22: Eine sehr erwachsene Form von Selbstständigkeit ist zu wissen was kann ich selbst und wann war ich jemandem?

00:50:29: Genau!

00:50:30: Das muss sich jetzt ganz mühselig lernen weil... Du

00:50:34: gibst Ungernkontrolle ab.

00:50:36: Konn

00:50:36: überhaupt nicht.

00:50:37: Ich mochte gar keine Hilfe annehmen.

00:50:39: Ich fand das ganz gruselig.

00:50:43: Das war für mich eine Einbuße meiner Selbstständigkeit.

00:50:46: Es war schrecklich und da dann zu verstehen, dass es damit überhaupt nichts zu tun hat.

00:50:55: Du bleibst ja trotzdem so wie du bist aber du vertraust jemanden soweit das er dir hilft und der tut das auch.

00:51:05: Und vielleicht noch mal so den Gedanken, es macht ja viel halt auch Freude jemanden zu helfen.

00:51:10: Also macht das ja Freude dir zu helfen?

00:51:13: Auch anderen.

00:51:13: deswegen aber auch unter anderem diesen Beruf.

00:51:16: gewählt ist also nicht nur... Es ist nicht nur eine Belastung sondern

00:51:21: ich

00:51:22: vertraue dir so dass ich dich um Hilfe bitte.

00:51:26: Ja, so sehe ich das heute auch und so empfinde ich das auch.

00:51:29: Das hab ich durch Christine auch gelernt.

00:51:31: Ja,

00:51:31: schön!

00:51:32: Der vertraue ich nur hundertprozentig und ... ähm ... Ich quäl sie auch entsprechend?

00:51:40: Und wenn ich ihre Hilfe brauche, dann tut sie das.

00:51:44: Ich tue mich immer noch schwer so darum zu bitten.

00:51:46: Ich möchte meine Leute nicht so belasten, aber es ist eine typische Angelegenheit, die man sein lassen sollte.

00:51:55: Also lass uns ... Ein Satz mit dran ist, die Stunde hier zusammenfassen.

00:52:02: Also ich finde nochmal, ne?

00:52:04: Unterstützung ganz klar löst nicht jedes Problem aber sich verändert die Erfahrung also auch so ein da muss ich alleine durch und das kann ja nur alleine irgendwie klarkommen.

00:52:17: und dass es nun meine Sache kann dazu was werden wie wir gehen ein Stück gemeinsam durch.

00:52:23: Ich bin eben nicht alleine Und ich bin auch wertvoll genug, dass mir geholfen wird.

00:52:28: Ja.

00:52:28: So das wäre so mein Wunsch.

00:52:30: So ihr Lieben hat eigentlich noch irgendetwas klug?

00:52:33: Ich sage dann ein Satz zum Schluss.

00:52:35: also der schönste an wirklicher Unterstützung ist vielleicht, dass man nicht darum bitten muss.

00:52:43: Man weiß wenn ich falle isst er jemand.

00:52:47: Schöner Schloss also.

00:52:49: Da können wir nochmal einen bisschen beim zweiten Frühstück nachhängen.

00:52:51: Okay

00:52:52: wenn ich Falle dann kriege ich da meine Joachse.

00:52:56: Komm.

00:52:56: Ich brauche jetzt unbedingt noch eine Scheibe Brut?

00:52:58: Ja,

00:52:58: ich habe auch so genug gesoffelt hier mit

00:53:00: Flommus.

00:53:02: Selbstgemachtes Flaumus.

00:53:04: Das ist irre wenn man so einmacht das es von zwei tausend zwanzig und schmeckt wie richtig gut.

00:53:12: also in dem Sinne wir denken uns für den Flaumnuss

00:53:18: Ihr Lieben habt eine richtig schöne Woche

00:53:22: Und wir hören uns nächste Woche wieder.

00:53:23: Wir sind gespannt, wie ihr das seht mit der Unterstützung?

00:53:26: Ja, schreibt uns!

00:53:27: Wie ihr das macht und was ihr erwartet und wie für euch die beste Unterstützung aussieht.

00:53:34: So...

00:53:35: Und dann hören wir uns nächste Wache wieder wenn es heißt,

00:53:38: Psychologen bang frisch weg!

00:53:41: Bis bald, tschüss!

Über diesen Podcast

Psychologen beim Frühstück belauschen, wie sie über die Themen reden, die sie gerade beschäftigen: Von der "Psychologie des Lügens", über "Energievampire" und das Streitthema "Ordnung" bis hin zur "Macht des Vergebens". Immer persönlich, immer menschlich aber mit psychologischen Erklärungsversuchen, warum wir uns wie verhalten.

Unsere Zuhörer lieben es, mit uns auf den Ohren zusammen zu frühstücken:
"Danke für die Sendung !
Ich habe ein neues Hobby am Sonntagmorgen: Bügeln und Eure Sendung hören. Beides sehr erbaulich :)"(Alwin)

"Ich muss mal hier was los werden.Euro Radio Sendung ist der voll Hammer.
Es gibt mir so viel Kraft für die Woche um das Leben zu bestehen" (Christian)

"Hach...Ihr seid immer wieder ein Genuß" (Jens)

"Vielen Dank. Ein sehr schönes und interessantes Thema zum Start und eine tolle Idee. Ihre Formate bringen einen immer weiter und es man lernt eine ganze Menge dazu."(Tiger11969)

...und wer uns nicht nur hören sondern auch sehen will, schaltet jeden Mittwoch ab 19.00 "TheraThiel" auf YouTube ein.

Und natürlich freue wir uns auf viele Kommentare und Bewertungen. Klickt dazu mal hier: http://getpodcast.reviews/id/1392433517

von und mit Annika Lohstroh, Michael Thiel

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